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Tanz inmitten von Ahornblättern: Tänzerinnen der Aura Dance Company tanzen die Performance „Godos“ aus dem Jahr 2016. - © Foto: Andreas Frücht
Tanz inmitten von Ahornblättern: Tänzerinnen der Aura Dance Company tanzen die Performance „Godos“ aus dem Jahr 2016. | © Foto: Andreas Frücht

Kultur Ewige Suche nach Identität und Glück

Tanzfestival: Das Aura Dance Theatre verstört das Publikum mit seiner archaischen Performance „Godos“

Christoph Guddorf
29.07.2017 | Stand 28.07.2017, 16:51 Uhr

Bielefeld. Das Wort „Godos“ existiert im heutigen litauischen Vokabular nicht mehr, ist aber zeitlos lebendig in den Erfahrungen und Gefühlen der Menschen. Die Performance von 2016, kreiert vom berühmten litauischen Choreografen Birut Letukaite und den beiden norwegischen Choreografinnen Anne Ekenes und Pia Holden, bringt die Welt zum Vorschein, in der sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verflechten, weibliche Sinnlichkeit, verborgene Sagenwesen und Zukunftsvisionen aufeinander treffen – all das mit einer ins Mark treffenden, mal chorisch-weihevollen, ein andermal artifiziell-rhythmischen, aber durchweg archaisch anmutenden (aber zu laut aufgedrehten) Musik Antanas Jasenkas.

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