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Kultur Eindringlich gezeichnete Erinnerungen

Neuerscheinung: Markus Freise und Christian Hardinghaus legen mit „Großväterland“ eine Graphic Novel vor, in der Zeitzeugen vom Zweiten Weltkrieg erzählen. Entstanden ist ein Geschichtsbuch der anderen Art

Stefan Brams
24.12.2016 | Stand 23.12.2016, 16:11 Uhr
Im Visier: In dieser Szene hält Markus Freise fest, wie der Soldat Ernst das Kriegsende in Berlin erlebt hat. Zeichnungen: Markus Freise - © Thomas Grundmann
Im Visier: In dieser Szene hält Markus Freise fest, wie der Soldat Ernst das Kriegsende in Berlin erlebt hat. Zeichnungen: Markus Freise | © Thomas Grundmann

Bielefeld. 65 Millionen Tote hat der von den Nazis angezettelte Zweite Weltkrieg gefordert. Eine ungeheure Zahl. Eine schwer vorstellbare Zahl. Otto, Rolf, Wigand, Hans-Werner, Paul, Fritz und Ernst haben den Krieg überlebt – als Soldaten. Martha war bei der Reichsbahn. Wie die Sieben den Krieg an unterschiedlichen Fronten und Orten erlebt haben, das erzählen sie in dem Band „Großväterland“, den der Bielefelder Zeichner Markus Freise und der Osnabrücker Historiker Christian Hardinghaus jetzt veröffentlicht haben.

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