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Benjamin Griffey alias Casper sieht eher wie ein Indie-Rocker denn ein Hip-Hopper aus. Seine Musik verbindet denn auch Sprechgesang mit Gitarrenriffs. - © FOTO: ANDREAS JANETSCHKO
Benjamin Griffey alias Casper sieht eher wie ein Indie-Rocker denn ein Hip-Hopper aus. Seine Musik verbindet denn auch Sprechgesang mit Gitarrenriffs. | © FOTO: ANDREAS JANETSCHKO

Casper: "Kaputtmachen, um aufzubauen"

INTERVIEW: Der Bielefelder Rapper über sein neues Album und eine verlorene Jugend

09.07.2011

Bielefeld/Berlin. Die Rivalen nahmen ihn nicht ernst: Ein Rapper, der enge Jeans und Karo-Hemden trägt, der über Verletzlichkeit und Suizidgedanken spricht? Als "Emo" wurde Benjamin Griffey alias "Casper" von anderen Hip-Hop-Künstlern verspottet, als Schwächling in einer Welt der harten Jungs. Doch sein neues Album "XOXO" ließ in den Vorbestellungen selbst Größen wie Herbert Grönemeyer hinter sich. Samuel Acker sprach mit dem 28-jährigen Bielefelder über weiße Wölfe, eine perspektivlose Jugend und Arminias Abstieg.