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Mika Ullritz (l.) als Winnetou und Milo Haaf als Tom Silver in einer Szene des Films "Der junge Häuptling Winnetou". - © dpa
Mika Ullritz (l.) als Winnetou und Milo Haaf als Tom Silver in einer Szene des Films "Der junge Häuptling Winnetou". | © dpa

Apachen-Häuptling "Winnetou" Rassismus-Debatte: Ravensburger nimmt Winnetou-Kinderbücher vom Markt

Nach heftiger Kritik und Protesten in den sozialen Medien zieht der Verlag nun die Konsequenzen. Während dies bei Instagram positiv begrüßt wird, sprechen Twitter-User von "Cancel Culture" und "Woken-Irrsinn". Und auch der neue Film steht in der Kritik.

Moritz Trinsch
22.08.2022 | Stand 22.08.2022, 18:28 Uhr

Die Bücher "reproduzieren rassistische Stereotypen", seien ein "Fall von unerwünschter kultureller Aneignung" und "romantisieren den Völkermord": Nach heftiger Kritik in den sozialen Medien, vor allem auf Instagram, zieht der Ravensburger Verlag Konsequenzen und nimmt drei Kinderbücher und ein Puzzle über den beliebten Apachen-Häuptling "Winnetou" vom Markt. Im Fokus steht dabei vor allem das neueste Buch "Der junge Häuptling Winnetou", welches zum gleichnamigen Kinofilm erschienen ist. Auch der steht massiv in der Kritik. Rund 180 Menschen hätten sich beim Verlag beschwert, berichten die "Stuttgarter Nachrichten". Die "Welt" berichtet zudem von nicht näher genannten redaktionsinternen Zweifeln im Verlag an der Neuauflage des Klassikers.

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