Umfragen zeigen, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung Gendersprache ablehnen und diese Ablehnung in den vergangenen Jahren sogar noch zugenommen hat. - © picture alliance/dpa
Umfragen zeigen, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung Gendersprache ablehnen und diese Ablehnung in den vergangenen Jahren sogar noch zugenommen hat. | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Aufruf von Sprachwissenschaftlern Scharfe Kritik am Gendern bei ARD und ZDF: Bielefelder unterstützt Aufruf

Mehr als 190 Sprachwissenschaftler protestieren in einem Aufruf gegen die zunehmende Nutzung der Gendersprache im öffentlich rechtlichen Rundfunk. Zu den Unterzeichnern zählen auch zwei Bielefelder Linguisten.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Berlin/Bielefeld. Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Gendersprache ab und verzichtet auf Formulierungen wie WählerInnen, Zuschauer*innen, Politiker:innen oder Lehrer_innen oder Zuhörende statt Zuhörer. Umfragen zeigen, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung Gendersprache ablehnen und diese Ablehnung in den vergangenen Jahren sogar noch zugenommen hat. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) zeigt sich jedoch eine gegensätzliche Entwicklung, hier wird zunehmend gegendert. Ein Trend, der auf immer mehr Unmut stößt. Inzwischen sehen sich die Sender auch mit Kritik aus der Fachwelt konfrontiert: Mehr als 190 Linguisten fordern in einem Aufruf ein Ende des Genderns im ÖRR.

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