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Das auf der Kunstausstellung "documenta fifteen" wegen Antisemitismusvorwürfen in die Kritik geratene Gemälde "People's Justice" wurde abgehängt. - © epd-bild / Andreas Fischer
Das auf der Kunstausstellung "documenta fifteen" wegen Antisemitismusvorwürfen in die Kritik geratene Gemälde "People's Justice" wurde abgehängt. | © epd-bild / Andreas Fischer

Kunstausstellung Antisemitismus auf der documenta: Warum der Skandal nicht vorbei ist

Ein antisemitisches Skandal-Bild eines indonesischen Künsterkollektivs wurde inzwischen abgehängt. Doch die Kritik bleibt - auch an Kulturstaatsministerin Claudia Roth.

Markus Decker
24.06.2022 | Stand 24.06.2022, 16:26 Uhr

Claudia Roth schweigt. Auf die Frage, ob sie etwas zur jüngsten Kritik an ihr sage, antwortete die grüne Kulturstaatsministerin am Donnerstag auf dem Weg in den Plenarsaal des Bundestages: „Nein.“ Stattdessen verwies sie auf den frisch konzipierten Fünf-Punkte-Plan aus dem eigenen Haus, der im Kern vorsieht, eine Förderung der documenta und anderer Kulturereignisse durch den Bund künftig unbedingt an Möglichkeiten der Einflussnahme zu knüpfen.

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