0
Die Kuratorinnen Henrike Mund (l.) und Christina Végh vor Dóra Maurers Arbeit „Hemisphärische Drillinge“ (2001). - © Joerg Dieckmann, www.dieckmann-fotodesign.de
Die Kuratorinnen Henrike Mund (l.) und Christina Végh vor Dóra Maurers Arbeit „Hemisphärische Drillinge“ (2001). | © Joerg Dieckmann, www.dieckmann-fotodesign.de

Neue Ausstellung Kunsthalle blickt nach Osteuropa

Das Bielefelder Museum widmet der ungarischen Neoavantgardistin Dóra Maurer unter dem Titel „So sehen und anders sehen“ eine umfassende Ausstellung, die zugleich auf weitere Künstlerinnen neugierig macht.

Stefan Brams
01.02.2022 | Stand 21.06.2022, 10:30 Uhr

Bielefeld. Die Kunsthalle Bielefeld, selbst Ende der 1960er-Jahre entstanden, besitzt eine große Kunstsammlung. Einer der Sammlungsschwerpunkte liegt dabei auf der Avantgardekunst der 60er-Jahre – der des Westens. Doch auch in Osteuropa gab es Künstlerinnen und Künstler, die der staatlichen Kunstdoktrin des sozialistischen Realismus nicht folgen wollten, sich ebenfalls der nichtgegenständlichen Kunst verschrieben und damit schnell in Opposition zu den Herrschenden gerieten – anders als im Westen.

Mehr zum Thema