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Christina Végh (l.), Direktorin der Bielefelder Kunsthalle, und Kuratorin Henrike Mund in Jorge Pardos Licht-Installation „Untitled", die parallel zur Jacoba-van-Heemskerck-Ausstellung gezeigt wird. - © Barbara Franke
Christina Végh (l.), Direktorin der Bielefelder Kunsthalle, und Kuratorin Henrike Mund in Jorge Pardos Licht-Installation „Untitled", die parallel zur Jacoba-van-Heemskerck-Ausstellung gezeigt wird. | © Barbara Franke

Kunsthalle Bielefeld Jacoba van Heemskerck und das geistliche Licht

„Kompromisslos modern“: Bielefeld präsentiert Werke von Jacoba van Heemskerck (1876–1923) und zeigt dazu drei weitere kleinere Ausstellungen.

Thomas Klingebiel
18.06.2021 | Stand 18.06.2021, 13:32 Uhr

Bielefeld. Zu ihrer Zeit war Jacoba van Heemskerck eine bekannte Künstlerin. Ihre Holzschnitte waren häufig auf dem Titel der Avantgarde-Zeitschrift Der Sturm zu sehen. Deren Herausgeber Herwarth Walden, ein einflussreicher Galerist in Berlin, widmete der Niederländerin allein zehn Einzelausstellungen. Sie stellte in Paris und Brüssel aus. Dennoch geriet Jacoba van Heemskerck nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit – wie viele Künstlerinnen vom Anfang des 20. Jahrhunderts und anders etwa als Piet Mondrian, in dessen Umfeld sie anfangs tätig war.

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