Haftbefehl, Identifikationsfigur junger Migranten, hat mit dem einen oder anderen Song antisemitische Stereotype verbreitet. - © picture alliance / dpa
Haftbefehl, Identifikationsfigur junger Migranten, hat mit dem einen oder anderen Song antisemitische Stereotype verbreitet. | © picture alliance / dpa
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Antisemitismus im Gangsta-Rap – So groß ist der Einfluss auf junge Leute

Hip-Hop ist die größte Jugendkultur in Deutschland. Der migrantisch geprägte Straßen-Rap versteht sich als antirassistisch – das schützt aber nicht vor der Verbreitung von antisemitischen Klischees.

Florian Pfitzner

Düsseldorf. Die Frankfurt-Hymne "069" legt in der ersten Zeile offen, was schiefläuft im Straßen-Rap. "Rothschild-Theorie, jetzt wird ermordet", posaunt Haftbefehl großspurig ins Mikrofon. Unter deutschsprachigen Rappern wird gerne mit Verschwörungserzählungen über die jüdische Bankiersfamilie gespielt – neben Feuilleton-Liebling "Hafti" haben sich auch Musiker seines Labels Azzlackz, Celo und Abdi, durch antisemitische Stereotypen in ihren Texten hervorgetan. Forscher der ...

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