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Will für die CDU zurück in den Bundestag: Friedrich Merz. - © picture alliance/dpa
Will für die CDU zurück in den Bundestag: Friedrich Merz. | © picture alliance/dpa
"Rechtlich angreifbar"

CDU-Politiker Friedrich Merz gegen genderneutrale Sprache

Der verhinderte CDU-Chef sieht einen zunehmenden Zwang zu geschlechtergerechter Sprache. Er hätte lieber ein Verbot nach dem Vorbild Frankreichs.

Björn Vahle
23.04.2021 | Stand 23.04.2021, 18:48 Uhr

Berlin. In der Debatte um die Gendersprache hat der CDU-Politiker Friedrich Merz ein Verbot nach französischem Vorbild ins Spiel gebracht. Den wachsenden Zwang zum Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache halte er für "rechtlich angreifbar", sagte Merz dem Spiegel. "Es gibt nach meiner Wahrnehmung einen kulturellen Konsens in der Republik - die überwiegende Mehrheit der Menschen lehnt die Gendersprache ab."

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