Bestsellerautor Ferdinand von Schirach legt in seinem neuen Buch den Finger auf die richtigen Wunden, lässt den Leser aber mit offenen Fragen zurück. - © picture alliance / Jörg Carstensen/dpa
Bestsellerautor Ferdinand von Schirach legt in seinem neuen Buch den Finger auf die richtigen Wunden, lässt den Leser aber mit offenen Fragen zurück. | © picture alliance / Jörg Carstensen/dpa

NW Plus Logo Debatte Starautor von Schirach und sein Plädoyer für neue Menschenrechte

Starautor Ferdinand von Schirach legt mit seinem Buch unter dem Titel „Jeder Mensch“ einen fragwürdigen Vorschlag fürs Leben im digitalen Zeitalter vor – und schwingt sich zum Verfassungsgeber auf.

Harald Loch

Berlin. Ein Erfolgsautor beschwört die Graswurzeln zur Verteidigung der Würde des Menschen. Ferdinand von Schirach ruft die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 und die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 in Frankreich als unvollständig verwirklichte Utopien auf. Er befindet: „Die Gefahren, denen wir heute ausgesetzt sind, waren vor 200 Jahren noch nicht einmal vorstellbar. Wir brauchen deshalb neue, zusätzliche Menschenrechte...

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