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Christoph Wagner (v. r.) hat die Itten-Ausstellung für das Berner Kunstmuseum mitkuratiert. Christiane Heuwinkel, Leiterin des Kunstforums Hermann Stenner, und Ortwin Goldbeck, Museumsstifter, sind stolz darauf, die Schau nach Bielefeld geholt zu haben. Im Foto ist Ittens Bild „Begegnung“ von 1916 zu sehen. - © Wolfgang Rudolf
Christoph Wagner (v. r.) hat die Itten-Ausstellung für das Berner Kunstmuseum mitkuratiert. Christiane Heuwinkel, Leiterin des Kunstforums Hermann Stenner, und Ortwin Goldbeck, Museumsstifter, sind stolz darauf, die Schau nach Bielefeld geholt zu haben. Im Foto ist Ittens Bild „Begegnung“ von 1916 zu sehen. | © Wolfgang Rudolf

Itten-Ausstellung Begegnung mit einem Suchenden

Das Kunstforum Hermann Stenner in Bielefeld zeigt ab dem 8. März die 400 Werke umfassende Ausstellung „Johannes Itten: Kunst als Leben. Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit“.

Stefan Brams
06.03.2020 | Stand 06.03.2020, 07:14 Uhr

Bielefeld. Als der Schweizer Künstler Johannes Itten (1888–1967) im Jahr 1916 mit dem Suizid einer Freundin konfrontiert wurde, verarbeitete er das erschütternde Ereignis in dem Bild „Begegnung". Ein frühes abstraktes Werk, das mit Farbflächen spielt, sie aufschichtet und in dessen Zentrum sich eine Art Farbspirale emporwindet und den Blick des Betrachters bannt. Eine erstaunlich helle, eher heitere Arbeit angesichts des dunklen Hintergrundbezugs. Welch ein Kontrast zwischen Kunst und dem Leben dahinter.

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