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Bielefeld Neue Spielzeit mit "Moby Dick" als Tanzstück und "Linie 1"

Das Theater Bielefeld stellt die Saison 2020/21 unter das Motto „Alles könnte anders sein“.

Heike Krüger
05.03.2020 | Stand 05.03.2020, 12:23 Uhr
Intendant Michael Heicks. - © Ottendorfer
Intendant Michael Heicks. | © Ottendorfer

Bielefeld. Das Theater Bielefeld mischt sich ein. Es sieht seine Rolle als Kommentator und Stichwortgeber und fordert zur Zukunftsgestaltung auf. Gestern gaben die Bühnen Einblick in die Spielzeit 2020/21, die das Motto trägt „Alles könnte anders sein".
Dieser Leitspruch sei doppeldeutig, erklärte Intendant Michael Heicks bei der Vorstellung des Spielplans. Einerseits werde damit der verengte Blick der „Mutlosen" hinterfragt, die trotz nie da gewesenen Überflusses in Angst vor dem Abstieg lebten. Zum anderen sei er als Aufruf zu verstehen, angesichts eines Wohlstands, der auf der Ausbeutung des Planeten und der Menschen im globalen Süden basiere, jetzt zu handeln. Das Theater habe in „privilegierten Zeiten hohen Zuschauerzuspruchs" begonnen, Strukturen zu befragen, zu verändern und weiterzuentwickeln, so Heicks.

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