0
Stefan Ducksch ist von dem Brettspiel "Dragon Market" sehr angetan. - © Wolfgang Rudolf
Stefan Ducksch ist von dem Brettspiel "Dragon Market" sehr angetan. | © Wolfgang Rudolf

Ducksch spielt Von Boot zu Boot hüpfen

Die schlaue Spielidee von "Dragon Market" erinnert vom Gefühl an den Klassiker "Das verrückte Labyrinth".

Stefan Ducksch
03.12.2019 | Stand 03.12.2019, 09:19 Uhr

Bielefeld. Kurz vor Weihnachten haben Familienspiele Hochkonjunktur. Die Kinder sollen Spaß haben, aber auch die Erwachsenen gerne mitspielen. Und wenn das Spiel gut ist, dann zocken es die Großen auch mal ganz ohne die Kleinen.

Bielefeld. Kurz vor Weihnachten haben Familienspiele Hochkonjunktur. Die Kinder sollen Spaß haben, aber auch die Erwachsenen gerne mitspielen. Und wenn das Spiel gut ist, dann zocken es die Großen auch mal ganz ohne die Kleinen. Bei „Dragon Market" ist das der Fall. Der Spielplan ist voll mit kleinen Händlerbooten, und wir schicken unseren Boten aus, passende Waren für Aufträge zu besorgen. Der hüpft dann von unserem Steg übers Wasser, indem er von einem Boot zum anderen springt, um den Händler mit der passenden Ware zu erreichen. Die Spieler dürfen dazu auch die Boote bewegen, und das ist das Geniale an diesem Spiel. Das Spiel hat hat eine eigene, tolle Geschichte Wie gelingt es uns, die Boote mit möglichst wenigen Aktionen zu ziehen oder sogar um 90 Grad zu drehen, so dass unser Bote keine nassen Füße bekommt und über den Plan saust? Von der Optik ist dies fast ein Kinderspiel, mit den schönen, dicken Händlerfiguren, die fest mit den Booten verbunden sind. Mit den witzigen Waren wie Pilzen, Bonsai oder aber auch einem Frosch, der bitte schnell ausgeliefert werden soll. Diese schlaue Spielidee erinnert vom Gefühl an den Klassiker „Das verrückte Labyrinth", hat aber eine eigene, tolle Geschichte. „Dragon Market" von Marco Teubner (Piatnik); für 2-4 Spieler ab 7 Jahren, ca. 45 Minuten, ca. 40 Euro.

realisiert durch evolver group