Frischling in Berlin: Die Hauptstadt-Wildschweine haben ihre Scheu vor den Menschen fast vollständig abgelegt. - © Sven Meurs
Frischling in Berlin: Die Hauptstadt-Wildschweine haben ihre Scheu vor den Menschen fast vollständig abgelegt. | © Sven Meurs

Natur Ein Kölner fotografiert wilde Tiere im städtischen Dschungel

Der Fotograf und Buchautor Sven Meurs (39) erzählt von seinen Begegnungen mit Füchsen in Köln und warum er sich am Biber „die Zähne ausbiss“.

Anke Groenewold

Köln. „Für mich ist das wie Yoga", sagt der Kölner Tierfotograf Sven Meurs, „wenn ich die Natur beobachte und auf die Begegnung mit einem wilden Tier warte." Um eine Fuchsfamilie zu fotografieren, die auf einer Großbaustelle in Köln heimisch geworden war, kauerte er sechs Wochen lang über 240 Stunden hinter einem Tarnvorhang und löste über 9.000 Mal den Auslöser seiner Kamera. Einen Großteil der Zeit verbrachte Meurs mit Warten. Dieses Durchhaltevermögen musste der Fotograf, der sich selbst als „unglaublich ungeduldig" bezeichnet, erst lernen...

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