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Kultur 13 Jahre nach ihrem Tod: Astrid Lindgrens Kriegstagebücher werden veröffentlicht

Die schwedische Schriftstellerin stellt darin Fragen, die aktueller kaum sein könnten

Annika Falk-Claußen
08.10.2015 | Stand 08.10.2015, 20:25 Uhr |
Bei der Lektüre: Astrid Lindgren hat Tagebuch geführt, um die schmerzlichen Ereignisse besser ertragen zu können. - © Ullstein Verlag
Bei der Lektüre: Astrid Lindgren hat Tagebuch geführt, um die schmerzlichen Ereignisse besser ertragen zu können. | © Ullstein Verlag

Bielefeld. Astrid Lindgren, die Frau, deren Kinderbuchfiguren Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach und Michel aus Lönneberga unsere Kindheit begleitet haben, war Zeit ihres Lebens ein politischer Mensch. Gut 13 Jahre nach ihrem Tod sind jetzt ihre Kriegstagebücher erschienen, in denen sie Fragen stellt, die aktueller kaum sein könnten: Was ist gut und was ist böse? Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit und Rassismus das Denken und Handeln der Menschen bestimmen?