Mona, Pia und Laura interviewen NW-Geschäftsführer Klaus Schrotthofer. - © Haus Neuland
Mona, Pia und Laura interviewen NW-Geschäftsführer Klaus Schrotthofer. | © Haus Neuland

Bielefeld Mediencamp: Förderung von heute macht Meinungsmacher von morgen

Die Neue Westfälische fördert Jugendliche beim Mediencamp des Medienprojektes Jump

Friderieke Schulz

Bielefeld. Meinung - was ist das? Woher kommt sie und welche Faktoren beeinflusst sie? Mit diesen Fragen starteten die 16 Jugendlichen ins Meinungsmacher-Mediencamp. Heraus gingen nicht nur sie mit dem Gefühl, davon profitiert zu haben.

Neugierig betreten die 16 Jugendlichen den Newsroom der Neuen Westfälischen in Bielefeld. Während des viertägigen Mediencamps, das in Kooperation mit dem vom Land NRW geförderten Projekt "JuMP" (Jugend, Medien, Partizipation) stattfindet, sollen sie einen ersten Einblick in journalistisches Arbeiten erhalten. Da darf die Teilnahme an der morgendlichen Redaktionskonferenz nicht fehlen.

An diesem Dienstag sind sie ein Teil davon, doch nur zuhören wollen sie nicht. Sie haben jede Menge Fragen dabei. Wie checkt die NW ihre Quellen? Gab es schon mal Beschwerden vom Presserat und wie ist man damit umgegangen? "Gute Frage", sagt Chefredakteur Thomas Seim und beantwortet alles ausführlich. Er ist nicht der Einzige, der an diesem Tag von den Jugendlichen mit Fragen gelöchert wird.

Klaus Schrotthofer auf den Zahn gefühlt

Auch NW-Geschäftsführer Klaus Schrotthofer muss sich den ungewöhnlichen Fragen nach Geschlechtertrennung oder dem Vergleich mit dem Mitbewerber stellen. Dabei wird er von ihnen gefilmt und fotografiert. Wie genau die Jugendlichen das Material journalistisch nutzen können, klärt der Nachmittag mit verschiedenen Einheiten wie Social-Media-Arbeit oder Videojournalismus.

Änna und Marlene lassen sich von NW-Volontärin Friderieke Schulz Recherchewege zeigen. - © Haus Neuland
Änna und Marlene lassen sich von NW-Volontärin Friderieke Schulz Recherchewege zeigen. | © Haus Neuland

Einige der Vorschläge konnten die Meinungsmacher von Morgen am nächsten Tag nach einem Skype-Interview mit einer Youtube-Expertin umsetzen. Dann gab es wieder Besuch von der NW. Christian Lund, Leiter der Digital-Redaktion, und NW-Volontärin Friderieke Schulz sind ins Haus Neuland gekommen, um direkt in den Räumen von JuMP NRW mit den Jugendlichen an ihren Geschichten zu arbeiten und sind erst einmal baff von den vielen Themenideen.

Ideen sind schneller geboren als umgesetzt

Wie viele Menschen wissen eigentlich wirklich, was Sexismus ist? Welche Wirkung hat ein Foto für die Objektivität eines Berichts und welche Vor- und Nachteile hat Instagram?

Bitte lächeln: Die Teilnehmer des Meinungsmacher-Mediencamps. - © Haus Neuland
Bitte lächeln: Die Teilnehmer des Meinungsmacher-Mediencamps. | © Haus Neuland

Dass eine Idee schneller geboren als umgesetzt ist, war den Jugendlichen schon lange klar. Dass es aber auch einen ganzen Nachmittag dauern kann, bis ein 50 Zeilen langer Kommentar druckreif ist, nicht. Und druckreif müssen die Ergebnisse aus dem Mediencamp auch sein. Immerhin sollen sie auf der Webseite von JuMP und natürlich auch auf nw.de veröffentlicht werden. Denn die Meinungsmacher von morgen haben schon heute starke Meinungen.

Links zum Thema
Das Meinungsmacher-Mediencamp



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