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Druckhaus NW | © Sarah Jonek

In eigener Sache ddvg baut Mehrheit bei der Neuen Westfälischen aus

Wechsel: Bisheriger Mitgesellschafter J.D. Küster Nachf. scheidet aus

11.12.2015 | Stand 11.12.2015, 19:15 Uhr

Bielefeld/Hamburg. Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg) beabsichtigt, ihr Engagement beim Zeitungsverlag Neue Westfälische (NW) zu verstärken.

Zum 1. Januar 2016 wird die SPD-Medienholding ddvg den bislang von der J.D. Küster Nachf. GmbH & Co KG gehaltenen Minderheitenanteil (42,5 Prozent) am Verlags- und Druckhaus der NW übernehmen. Die ddvg wird damit Alleineigentümerin des Unternehmens, an dem sie bisher bereits 57,5 Prozent gehalten hatte.

Der Inhaber der bisherigen Mitgesellschafterin, Herr Wolfgang Kaeller, hat sich aus persönlichen Gründen zum Verkauf seines Anteils entschlossen und wird mit dem Übergang der Anteile auch aus der Geschäftsführung ausscheiden.

ddvg-Geschäftsführer Matthias Linnekugel erklärte: „Wir bedauern, dass unser langjähriger Partner aus der NW ausscheidet. Aber wir konnten gemeinsam eine Lösung finden, die die Sicherung der Zukunft der NW in den Mittelpunkt stellt. Herrn Kaeller danken wir für die langjährige und stets partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

Information
  • Die Neue Westfälische entstand 1967 aus dem Zusammenschluss von Westfälischer Zeitung und Freier Presse und hat ihren Sitz in Bielefeld.
  • Sie erscheint aktuell in 15 Lokalausgaben in ganz Ostwestfalen und bildet zusammen mit dem Mindener Tageblatt, der Lippischen Landeszeitung
    und dem Haller Kreisblatt die "Zeitungsgruppe Neue Westfälische".
  • Für die Zeitungsgruppe wies die IVW im III. Quartal 2015 220.208 Print- und
    ePaper-Exemplare aus.
  • Der Onlineauftritt der Neuen Westfälische nw.de kam im September 2015 auf 783.000 Unique User.

Wolfgang Kaeller erklärte: „25 Jahre habe ich gemeinsam mit der ddvg die Geschicke der Unternehmensgruppe NW gestalten können. Dafür bin ich dankbar. Ich bin davon überzeugt, dass mit der Übernahme meiner Anteile durch die ddvg das Unternehmen und seine Mitarbeiter in der Region hervorragende Zukunftsaussichten haben.“

Die ddvg unterstreicht mit dem Erwerb des Minderheitenanteils die gute Perspektive des Zeitungsverlages Neue Westfälische und sichert zugleich die Pressevielfalt in Nordrhein-Westfalen und insbesondere in der Region Ostwestfalen-Lippe.

„Geschäftsführung und Belegschaft können auch weiterhin auf das langfristige Bekenntnis der ddvg zur NW zählen! Wir werden den in jüngster Zeit forcierten Umbau des Zeitungsverlages Neue Westfälische zu einem führenden regionalen Medienhaus konsequent fortsetzen“, sagte ddvg-Geschäftsführer Matthias Linnekugel. Die SPD-Medienholding ist in unterschiedlichem Ausmaß an acht deutschen Zeitungshäusern beteiligt.

Klaus Schrotthofer wird das Unternehmen nach dem Ausscheiden seines Mitgeschäftsführers Wolfgang Kaeller als alleiniger Geschäftsführer leiten.

Der beabsichtigte Erwerb der Anteile muss vom Bundeskartellamt noch genehmigt werden.

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