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Firefox - © Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa
Alle modernen Browser wie der Firefox mit seinem Private Network bieten inzwischen Möglichkeiten, im Netz anonymer zu bleiben. | © Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa

Gegen Klarnamenpflicht Justizministerin Lambrecht: Es gibt gute Gründe für Anonymität im Internet

Im Schutz der Anonymität lässt mancher jede Hemmung fallen: In sozialen Netzwerken wird deshalb auch übel gepöbelt. Bundestagspräsident Schäuble hätte gern eine Pflicht, den Klarnamen zu nennen.

13.01.2020 | Stand 13.01.2020, 22:23 Uhr

Berlin. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht eine Pflicht zur Nennung des vollen Namens in sozialen Netzwerken skeptisch. "Häufig gibt es gute Gründe, warum jemand anonym bleiben möchte, zum Beispiel um sich vor Diskriminierung oder Angriffen zu schützen. Dies gilt für Leserbriefe in Zeitungen genauso wie für Posts im Internet", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur am Montag. "Um Hass und Hetze im Internet zu bekämpfen, gibt es andere Wege als eine Klarnamenpflicht, die alle User treffen würde."

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