Die Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen. - © picture alliance / dpa
Die Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen. | © picture alliance / dpa

Frankfurt Flugverbot: Passagier muss nach zwei Flaschen Wein auf ex am Boden bleiben

Marc Schröder

Frankfurt/Main. Teure Weinprobe am Flughafen: Ein 67-jähriger Baden-Württemberger hat seinen Flug nach Bangkok betrunken verpasst. Auslöser war die Kontrolle des Handgepäcks, in dem sich zwei Flaschen Wein befanden. Das ist zu viel für den Transport im Flugzeuginnenraum. Doch anstatt den Wein zurückzulassen, leerte der Mann die Flaschen auf ex.

Wie die Bundespolizei in Frankfurt am Montag mitteilte, kam es bereits am vergangenen Donnerstag zu dem Vorfall. Da die erlaubte Flüssigkeitsmenge für das Handgepäck mit den zwei Flaschen deutlich übertroffen wurde, sollte der Mann sie vor dem Sicherheitsbereich des Flughafens entsorgen. Er trank den Wein dann aber lieber aus, entsprechend zügig, denn er hatte ja einen Flug zu erreichen. Er durfte die Sicherheitskontrolle dann ohne Problem durchlaufen.

Suche nach Toilette führte in Richtung Rollfeld

Als der Mann dann jedoch betrunken am Flugsteig ankam, weigerte sich die Fluggesellschaft, ihn an Bord zu lassen. Doch damit endet die Geschichte des verpassten Fluges noch nicht. Laut Bundespolizei öffnete er, vermutlich auf der Suche nach einer Toilette, noch eine Sicherheitstür in Richtung Rollfeld. Flughafenmitarbeiter verhinderten jedoch, dass er seinen Weg fortsetzte und alarmierten die Bundespolizei.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,96 Promille. Nach drei Stunden war der 67-Jährige laut Polizei zumindest wieder so nüchtern, dass er den Flughafen verlassen konnte. Ihm droht nun laut Bundespolizei ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

Mit Informationen der afp erstellt.

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