Stefan Duksch - © Wolfgang Rudolf
Stefan Duksch | © Wolfgang Rudolf

Ducksch spielt Augenweide

„Solenia“ macht Spaß und ist eine Augenweide.

Stefan Ducksch
06.12.2018 | Stand 05.12.2018, 18:43 Uhr

Für die Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für die spielbegeisterte Familie gibt es einen heißen Tipp. „Solenia“ macht Spaß und ist eine Augenweide.

Mit einem Luftschiff schweben wir alle gemeinsam über einem Planeten, der nicht mehr rotiert. Eine Seite liegt deshalb dauerhaft in der Sonne, die andere stets in der Dunkelheit. Eine Seite braucht dringend Wasser, die andere Bauholz. Also sammeln wir das Nötige ein und geben es in Städten auf der anderen Seite des Planeten wieder ab.

Wir haben den Eindruck, über den Planeten zu fliegen

Dazu spielen wir Karten aus – mit Löchern in der Mitte, damit wir sehen können, was die Felder auf den Plan zeigen, auf die wir unsere Karte legen. Häufig bewegt sich das Luftschiff dann weiter, und diese Fortbewegung ist optisch wie spielerisch genial gelöst. Das hintere Spielplanteil wird gewendet und vor dem Luftschiff wieder abgelegt. Dadurch ändert sich Helligkeit in Dämmerung und dann Finsternis. Und wieder zurück.

Wir haben hier wirklich den Eindruck, über den Planeten zu fliegen. Wer clever Rohstoffe einsammelt und abliefert, gewinnt ein gelungenes Spiel, das für Könner noch eine anspruchsvollere Variante bereithält.

„Solenia“ von Sebastien Dujardin (Pearl Games/Asmodee); für 1 bis 4 Spieler ab 10 Jahren, ca. 30-45 Minuten, ca. 40 Euro.

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