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Neue Tempo-30-Zonen in Salzkotten wird es nicht ohne weiteres geben. - © Jens Reddeker
Neue Tempo-30-Zonen in Salzkotten wird es nicht ohne weiteres geben. | © Jens Reddeker

Salzkotten Hohe Hürden für weitere Tempo-30-Zonen in Salzkotten

Der Kreis Paderborn will mehr über die Auswirkungen der Tempo-30-Zonen wissen

Marco Schreiber
15.05.2019 | Stand 14.05.2019, 19:27 Uhr

Salzkotten. Es wird schwer mit weiteren Tempo-30-Zonen in Salzkotten. Nachdem eine Elterninitiative beantragt hatte, dass vor allem an Schulwegen langsamer gefahren werden soll, hat es Mitte April einen Termin mit den zuständigen Behörden gegeben. Über das Ergebnis dieser Beratung informierte Martin Westermeier von der Stadtverwaltung den Bauausschuss. „Um die Tempo-30-Zonen auszuweiten muss ein Konzept über die Auswirkungen erstellt werden", so Westermeier. Das habe die Verkehrsbehörde des Kreises Paderborn deutlich gemacht. Man solle zunächst untersuchen, wie sich eine Temporeduzierung auf die Bundesstraße 1 auswirke und ob sich die Ausrückzeit der Feuerwehr verändere, wenn die Feuerwehrleute „mit 30 zum Gerätehaus müssen", sagte Westermeier. Der Kreis befüchte außerdem, dass der eng getaktete Busverkehr betroffen sein könnte. Westermeier: „Das Konzept ist zwingend notwendig." Sucht der Verkehr sich andere Wege? Darin soll weiterhin untersucht werden, ob sich der Verkehr andere Wege sucht, wenn es in Ölweg, Lange Brückenstraße oder Stadtgraben nur noch mit 30 Stundenkilometern vorangeht. „Das sind Hauptschlagadern, die den innerstädtischen Verkehr aufnehmen", sagte Verwaltungsleiter Ludwig Bewermeier. Man brauche dieses Konzept, sagte Meinolf Glahe (SPD). Seine Fraktion hatte bereits vor einem Jahr gefordert, weitere Tempo-30-Zonen auszuweisen. Michael Fechtler (CDU) erwiderte, man müsse erst die Kosten eines solchen Konzepts kennen, bevor man es in Auftrag gebe. Die Verwaltung versprach, sich kundig zu machen.

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