Kreis Paderborn Stippvisiten in Israel

Friedrich Degener veröffentlicht zweites Buch

Degener erzählt von persönliche Freundschaften und unbequeme Begegnungen. - © FOTO: UHRMEISTER
Degener erzählt von persönliche Freundschaften und unbequeme Begegnungen. | © FOTO: UHRMEISTER

Kreis Paderborn (gu). Er hat seine Schublade ein zweites Mal geöffnet. Friedrich Degener (77), über Jahrzehnte politisches CDU-Urgestein in der Region und mehr als 30 Jahre Jugendamtsleiter im Kreis Paderborn, hat sich nach seiner Pensionierung ein "drittes" Leben in dem beschaulichen Szafarnia in Polen aufgebaut.

Von dort blickt er zurück auf ein volles Leben und räumt seine "Schubladen" auf. In seinem Erstlingswerk "Großvaters Schublade" hatte er bereits vor zwei Jahren im Eigenverlag seinen Weg von der Kindheit in Breslau bis in die Region Paderborn in vielen Etappen ausgeleuchtet und unter anderem auch seine "politischen" und "beruflichen" Kapitel bearbeitet.

Jetzt hat er in einem weiteren Buch seine Lebens- und Liebesbeziehung zu Israel offen gemacht. Unter dem Titel "Juden und Israel - Beim Kramen in der Schublade und der Reisetasche" lässt er die Leser bei seinen vielzähligen Stippvisiten in Israel mitreisen.

Und er spiegelt verschiedene mit dem Holocaust, die Degner zu seiner Zeit als Leiter des Kreisjugendamtes auch in die Schulen des Kreises Paderborn transportierte.

Degner förderte jahrzehntelang den deutsch-iraelischen Jugendaustausch und auch Freundschaft des Kreises Paderborn mit Nahariya, die aber zu seinem Bedauern nicht zu einer Partnerschaft wurde, ist eng mit seiner Person verknüpft.

Viele Anekdoten zum Schmunzeln und zum Nachdenken mit bekannten Weggefährten säumen die Geschichtsreise Degners, die mit seiner persönlichen Begegnung mit Juden und Judenstern noch im Krieg in seiner Heimatstadt Breslau beginnt.

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