Paderborn Neuer Bahnhof: Es gab vier Varianten

Rechtsamt hat städtischen Zuschuss geprüft

Paderborn (st). Neben dem Baukostenzuschuss der Stadt von einer Million Euro rechnet die Bahn-Tochter Station & Service AG für das mit Baukosten von 4,4 Millionen Euro veranschlagte neue Hauptbahnhofsgebäude mit Zuschüssen des Bundes und des Landes von 1,15 Millionen Euro. Darüber informiert Bürgermeister Heinz Paus in einer Vorlage für die Ratssitzung am nächsten Mittwoch.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Dienstag grünes Licht für diese städtische Finanzspritze gegeben (die NW berichtete). Da ein solcher kommunaler Zuschuss an die DB in den Augen der europäischen Wettbewerbshüter die Subventionierung eines Unternehmens darstellt, hat das Rechtsamt der Stadt laut Paus die Zulässigkeit dieser Zahlung geprüft. Das Ergebnis: "Beihilferechtlich nicht zu beanstanden."

Der Grundriss des neuen Bahnhofs bietet nach Angaben des Bürgermeisters "optimale Voraussetzungen für eine Vermarktbarkeit der Handelsflächen".

Insgesamt habe die Bahntochter der Stadt zwei Sanierungs- und zwei Neubauvarianten vorgestellt. Dabei sei die erste Sanierungsvariante davon ausgegangen, mit 160.000 Euro das derzeitige Erscheinungsbild des Bahnhofs "kurzfristig etwas zu verbessern". Für Variante zwei seien 2,1 Millionen geplant gewesen. Paus: "Dieser Betrag sollte aber über viele Jahre gestreckt werden, so dass darin keine echte Alternative gesehen werden kann." Bei den Neubaulösungen hätte ein von der Stadt zu errichtender neuer Bahnhof "deutlich über 5 Millionen Euro" gekostet. Diese Lösung, bei der das Bau- und Betriebskostenrisiko allein bei der Stadt lag, hätte ein nutzbares erstes Obergeschoss eingeschlossen. Das nur im Erdgeschoss nutzbare Bahnhofsgebäude, das nun angepeilt ist, wird in der Länge "nicht ganz" dem heutigen Gebäude entsprechen, aber "etwas mehr" in den Bahnhofsvorplatz hineinragen.

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