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PADERBORN CDU für den Erhalt der Kaiserpfalz

Größte Fraktion im Westfalenparlament

08.11.2010

Paderborn. Die Protestbewegung gegen den LWL-Verwaltungsvorschlag, das Paderborner Museum in der Kaiserpfalz schließen zu wollen, hat einen wichtigen Verbündeten bekommen. Die größte Fraktion im Westfalenparlament, die CDU, hat sich am Wochenende für die weitere Förderung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein.

Michael Pavlicic aus Paderborn-Schloß Neuhaus, erster stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung, führte bei den Fraktionsberatungen die Fachargumente für die Kaiserpfalz noch einmal ins Feld. Zusammenfassend stellte er heraus, dass die Kaiserpfalz als der bedeutendste Ort der westfälischen Frühgeschichte nachhaltig geschädigt würde, wenn das Museum zugemacht werden müsse.

Eine solche Entscheidung könne im Verhältnis zu den möglichen Einsparungen nicht wirklich vertreten werden, meinte auch sein Kollege Bernhard Troja aus dem Kreis Paderborn. Bei Unterstützung durch den Fraktionsvorstand wiesen beide darauf hin, dass das Museum gerade durch die sogar international wahrgenommenen großen Sonderausstellungen deutlich gewonnen habe.

Das Museum, so auch die Meinung der CDU-Fraktionsmitglieder, werte auch die entsprechenden Fächer der Universität Paderborn deutlich auf und sei ein Leuchtturm innerhalb der westfälischen und gerade auch der ostwestfälischen Museumslandschaft.

Hinsichtlich der Zukunftssicherung des Museums in der Kaiserpfalz regten CDU-Fraktionsmitglieder an, Einspareffekte mit der LWL- Archäologie in Westfalen zu prüfen. Durch Bündelung von Personalkapazitäten könnten solche Einspareffekte erzielt werden, die zur mittel- und langfristigen Stärkung des Museumsstandortes Kaiserpfalz hilfreich seien.

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