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Am Flughafen rollen die Bagger

Arbeiten an der Start- und Landebahn dauern bis Ende Juli / Investition von zwei Millionen Euro

VON SIMONE FLÖRKE
16.06.2009 | Stand 15.06.2009, 19:59 Uhr
Mit Baggern wird seit gestern der Mutterboden kurz hinter der Start- und Landebahn abgetragen. Der Flugbetrieb soll von den Arbeiten nicht beeinträchtigt werden. - © FOTO: REINHARD ROHLF
Mit Baggern wird seit gestern der Mutterboden kurz hinter der Start- und Landebahn abgetragen. Der Flugbetrieb soll von den Arbeiten nicht beeinträchtigt werden. | © FOTO: REINHARD ROHLF

Kreis Paderborn. Gestern Morgen haben die Arbeiten zum Ausbau der Start- und Landebahn am Flughafen Paderborn/Lippstadt begonnen. Gut 300 Meter soll diese Rollbahn Richtung West-Südwest auf 2.570 Meter verlängert werden.

Dafür sind laut Rosemarie Tetzlaff, Sprecherin des Flughafens, zunächst Erdarbeiten notwendig: "Die Bagger haben begonnen, den Oberboden abzutragen." Im weiteren Verlauf stehen Erd- und Kabelbauarbeiten sowie zum Abschluss die Asphaltierung an. Der Anschluss des neuen Stücks solle in der Nacht erfolgen, hatte Flughafen-Geschäftsführer Elmar Kleinert schon im März nach der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses aus Münster angekündigt. Insgesamt sollen die Bauarbeiten rund sechs Wochen bis zum Ende der 30. Kalenderwoche andauern. Bei weiterhin normalem Flugbetrieb.

"Es wird auch nachts gearbeitet", erklärt die Sprecherin. Tagsüber seien wegen des Flugbetriebes bestimmte Zeiten ausgenommen. Insgesamt wird dieser Abschnitt rund zwei Millionen Euro kosten. Es gehe darum, "die Operabilität des Flughafens im normalen Flugbetrieb zu verbessern", so Tetzlaff. Damit die Flugzeuge bei allen Witterungslagen mit ausreichend Treibstoff nonstop Mittelstreckenziele wie die Kanaren erreichen können. Es gehe aber nicht darum, mit der verlängerten Bahn größeren Flugzeugen Start- und Landemöglichkeiten zu schaffen, das betont die Sprecherin ausdrücklich. Demnach sind die größten Flugzeuge, die im Normalbetrieb am Airport starten und landen, die Boing 737 und der entsprechende Airbus.

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