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Laut Baumschutzsatzung darf die Axt in Paderborn nur noch unter bestimmten Bedingungen angesetzt werden. - © (Symbolbild) Pixabay/Pixaline
Laut Baumschutzsatzung darf die Axt in Paderborn nur noch unter bestimmten Bedingungen angesetzt werden. | © (Symbolbild) Pixabay/Pixaline

Rat hat entschieden Baumschutz für Obstbäume in Paderborn wird angepasst

Neben kleineren Änderungen wird die Satzung für das Paderborner Stadtgebiet beschlossen. Die Satzung tritt nicht am ursprünglich geplanten Tag in Kraft.

Marc Schröder
01.10.2022 , 02:00 Uhr

Paderborn. Nach langen Jahren und vielen Diskussionen ist nun der Schutz von Bäumen im Paderborner Stadtgebiet in einer Satzung verankert. "Der Tornado hat gezeigt, wie stark sich das Stadtbild verändert, wenn Bäume plötzlich fehlen", führte Grünen-Ratsherr Björn Engel aus. Der Schutz auch auf privaten Grundstücken sei deshalb besonders wichtig.

Im Nachklang der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Mobilität waren von der Verwaltung noch leichte Anpassungen vorgenommen worden. Neben einer redaktionellen Korrektur wurde das Inkrafttreten der Satzung konkretisiert. Statt des vorgesehenen Datums 1. Oktober tritt sie nun "mit dem Tage nach der Bekanntmachung in Kraft“.

Im Ausschuss ausgiebig diskutiert worden war der Schutz von privaten Obstbäumen, die mit Ausnahme von gewerblicher Nutzung zunächst den geschützten Laubbäumen mit mehr als 80 Zentimeter Stammumfang gleichgestellt werden sollten. In der endgültigen Fassung gilt nun für Obstbäume der Stammumfang von 120 Zentimetern, wie er auch für geschützte Nadelbäume gilt. Ab diesen Umfängen dürfen Bäume nur noch in begründeten Ausnahmefällen gefällt werden, welche zuvor beantragt werden müssen.

Bei Gegenstimmen der FDP, Für Paderborn, der Partei und der AfD wurde die Einführung der Baumschutzsatzung mit breiter Mehrheit vom Rat beschlossen.

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