Auf Knien und durch den Matsch kriechen die Fluchtwilligen im Tunnel in die Freiheit. Eine Rolle bei der Fluchtaktion spielte auch ein Paderborner. - © SWR/NBC/National Archives
Auf Knien und durch den Matsch kriechen die Fluchtwilligen im Tunnel in die Freiheit. Eine Rolle bei der Fluchtaktion spielte auch ein Paderborner. | © SWR/NBC/National Archives
NW Plus Logo 60 Jahre Mauerbau

"Tunnel 29": Paderborner half Menschen bei der Flucht aus der DDR

Als Kurier nimmt Franz Josef Winter Anfang der 1960er Jahre Kontakt zu Menschen in Ostberlin auf. Während eine Gruppe Studierender einen Tunnel gräbt, überbringt er verschlüsselte Informationen.

Lena Henning

Paderborn. "Hallo, hier ist Müller aus Weißensee." Mit diesem Codewort hat der Paderborner Franz Josef Winter, Rechtsanwalt und Notar a.D., Menschen bei der Flucht aus der DDR geholfen. "Ich habe eigentlich nur eine unbedeutende Nebenrolle gespielt", gibt er sich bescheiden. Und doch hat er einiges riskiert, wäre er damals aufgeflogen. Als Kurier wurde er von einem Freund angeheuert, und musste fast wie ein Geheimagent agieren, um Informationen zu überbringen. Vor genau 60 Jahren, am 13. August 1961, beginnt der Mauerbau. Eine Gruppe Studierender ...

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