0
Am Hochwasserrückhaltebecken Sudheim, südlich von Lichtenau, stellt der Wasserverband die erste von 14 Info-Tafel auf. - © Kreis Paderborn
Am Hochwasserrückhaltebecken Sudheim, südlich von Lichtenau, stellt der Wasserverband die erste von 14 Info-Tafel auf. | © Kreis Paderborn

Kreis Paderborn Mit Konzept gegen Hochwasserkatastrophen im Kreis Paderborn

Der Wasserverband Obere Lippe entstand als Reaktion auf die Heinrichsflut 1965. Seine Fachleute arbeiten dafür, dass derartige Ereignisse nicht mehr solch verheerende Wirkung haben. Der Verband wird 50.

09.04.2021 | Stand 08.04.2021, 18:16 Uhr |

Kreis Paderborn. Manchmal erreichen den Wasserverband Obere Lippe (WOL) Bürgeranfragen, was denn der „alte, ungenutzte" Damm am Fluss soll. „Das zeigt doch, dass wir unsere Aufgabe gut machen", lacht Volker Karthaus, Geschäftsführer des WOL. Denn die 14 Hochwasserrückhaltebecken des WOL sind keineswegs ungenutzt, sondern schützen im Ernstfall vor Hochwasser. Früher waren zahlreiche Orte im Kreis durch Hochwässer bedroht. Heute wird der Wasserabfluss durch die Hochwasserrückhaltebecken so deutlich gedämpft, dass die Bevölkerung die Bedrohung durch ein solches Naturereignis fast vergessen hat. In diesem Jahr begeht der Wasserverband ziemlich trocken seinen 50. Geburtstag.

Empfohlene Artikel

Die News-App

Jetzt installieren