Ein Wehenschreiber misst im Kreißsaal die Herzfrequenz eines Ungeborenen in Verbindung mit der Länge, Stärke und Häufigkeit der Wehen der Mutter. - © picture alliance / dpa
Ein Wehenschreiber misst im Kreißsaal die Herzfrequenz eines Ungeborenen in Verbindung mit der Länge, Stärke und Häufigkeit der Wehen der Mutter. | © picture alliance / dpa

NW Plus Logo Diskussion OWL-Kliniken helfen bei Geburten mit einem Magenmittel nach

In fast allen Geburtskliniken in OWL wird ein Magenmedikament zur Einleitung der Wehen genutzt. Zugelassen ist es dafür nicht. Warum Chefärzte es trotzdem geben und welche Klinik darauf verzichtet.

Katharina Thiel

Minden. In Deutschland nutzen Geburtsmediziner zur Einleitung der Wehen ein Medikament, das in der Geburtshilfe nicht zugelassen ist. Das könne in Einzelfällen zu schweren Komplikationen bei Mutter und Kind führen - bis hin zum Tod von Babys, berichten die Süddeutsche Zeitung und der Bayerische Rundfunk. Auch in den meisten Geburtskliniken in Ostwestfalen-Lippe kommt Misoprostol (Cytotec) - ein Medikament zum Schutz der Magenschleimhaut - zum Einsatz...

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