Lillmeiers Tätigkeit ist eine Konsequenz der Missbrauchsfälle im Erzbistum Paderborn und ihrer Aufarbeitung. - © Pixabay
Lillmeiers Tätigkeit ist eine Konsequenz der Missbrauchsfälle im Erzbistum Paderborn und ihrer Aufarbeitung. | © Pixabay

NW Plus Logo Paderborn Missbrauch: Sieben Priester im Erzbistum Paderborn dürfen Amt nicht ausüben

Im Jahr 2019 gibt es 32 neue Missbrauchsvorwürfe. Petra Lillmeier ist seit einem Jahr Interventionsbeauftragte. Bei ihrer Arbeit hat sie die Betroffenen ebenso im Blick wie die Beschuldigten.

Holger Kosbab

Paderborn. Was Petra Lillmeier hört, liegt meist schon lange zurück. An der Intensität ändert dies aber rein gar nichts. Lillmeier ist Interventionsbeauftragte des Erzbistums Paderborn - und eine der Personen, mit der Betroffene eines möglichen sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche über ihre bedrückenden Geschichten reden. Seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle sei in dem Bereich Prävention viel Know-how entwickelt worden, sagt Lillmeier, die in einem gemeldeten Missbrauchsfall alle notwendigen Maßnahmen koordiniert...

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