0
Auch Weltmeister und Olympiasieger Marcus Ehning stieg schon mehrfach in Paderborn in den Sattel. - © Marc Köppelmann
Auch Weltmeister und Olympiasieger Marcus Ehning stieg schon mehrfach in Paderborn in den Sattel. | © Marc Köppelmann

Paderborn Reitturnier OWL Challenge startet auf Paderborner Schützenplatz

Die Organisatoren erhoffen sich von dem neuen Namen größere Chancen bei der Sponsoren-Akquise

Frank Beineke
11.09.2019 | Stand 11.09.2019, 13:24 Uhr

Paderborn. Pesag Pader Challenge, Eon Westfalen Weser Challenge, Paderborn Challenge. Das internationale Reitturnier auf dem Paderborner Schützenplatz trug seit der Neuauflage im Jahre 2003 schon drei verschiedene Namen. Und wenn ab Mittwochabend unter der alten Kastanie wieder um Siege und Platzierungen geritten wird, kommt einer vierter dazu. Das Reitturnier firmiert nämlich nun unter dem Titel OWL Challenge. Der Name ist damit neu. Doch ansonsten setzen die Organisatoren von der Turniergemeinschaft Paderborn und Region (TuPaRe) und der Agentur En Garde auf die bewährte Mischung aus regionalem und internationalem Spitzensport. Von der Umbenennung des Turniers erhoffen sich die Verantwortlichen bessere Chancen bei der Sponsoren-Akquise. „OWL ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Deutschlands. Ich denke, wir können mit dem neuen Namen die Akzeptanz des Turniers in der Region weiter steigern und damit auch bei der Finanzierung der Challenge einen Schritt nach vorne machen", sagt der TuPaRe-Vorsitzende Meinolf Päsch. Kritik, dass der Name des Austragungsortes nun im Turniernamen fehlt, habe es nicht gegeben. „Auch so ist die Challenge noch immer eine große Werbung für Paderborn. Und die wichtigste Prüfung heißt ja weiterhin Großer Preis von Paderborn", betont Päsch mit Blick auf die Riders-Tour-Wertungsprüfung, die an diesem Sonntag um 13.10 Uhr ansteht. Dann werden Weltklasse-Reiter aus 15 Nationen am Start sein und um 75.000 Euro Preisgeld kämpfen. Die besten Springreiter aus der Region Zum krönenden Abschluss sind aber auch diesmal die besten Springreiter aus der Region im Einsatz. Beim Sparkassen-Trophy-Finale geht es am Sonntag ab 17 Uhr um einen prestigeträchtigen Titel, der 2018 an einen Herforder gegangen war. Thorsten Brinkmann, Sohn von Team-Olympiasieger Wolfgang Brinkmann, siegte im vergangenen Jahr auf seinem sprunggewaltigen Schimmel Captain Cool. Auch diesmal ist der 42-jährige Herforder wieder am Start. „Alle Reiter aus der Region strengen sich enorm an, um in Paderborn starten zu dürfen. Hier muss man einfach dabei sein", betont Brinkmann, dessen Bruder Markus übrigens auf der internationalen Tour vorne mitmischen möchte. In der Riders-Tour-Wertung liegt er aktuell auf dem dritten Platz. Die Zuschauer können sich derweil nicht nur auf spannende Prüfungen freuen. So haben sich die Organisatoren einiges einfallen lassen, um die Attraktivität der fünftägigen Veranstaltung weiter zu steigern. Erstmals gibt es einen Rundweg ums komplette Turniergelände. Zudem feiert ein Kunst- und Handwerkermarkt seine Premiere. 32 Aussteller aus der Region präsentieren am Samstag und Sonntag in der Heide-Baude ihre Produkte. Sportlerinnen und Sportler des Reit- und Fahrvereins Büren haben am Freitag um 21 Uhr ihren großen Auftritt. Sie führen dann auf dem Turnierplatz ihr Reiter-Musical „Die Schöne und das Biest" auf. Langeweile wird in den nächsten Tagen somit nicht aufkommen. Für die Besucher gibt’s zudem ein Extra-Bonbon. So ist der Eintritt am Mittwoch und Donnerstag frei.

realisiert durch evolver group