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Der Buchsbaumzünsler raubt Gartenliebhabern derzeit den letzten Nerv. - © Andreas Frücht
Der Buchsbaumzünsler raubt Gartenliebhabern derzeit den letzten Nerv. | © Andreas Frücht

Paderborn Buchsbaumzünsler: ASP gibt Tipps zur Entsorgung

Befallene Büsche gehören nicht in den Biomüll und nicht auf den Kompost

11.09.2019 | Stand 11.09.2019, 08:47 Uhr

Paderborn. Zum Leidwesen von Hobby- und Kleingärtnern treibt der Buchsbaumzünsler fortgesetzt sein Unwesen. Vielen arg zerfressenen Buchsbäumen bleibt letztlich nur noch der Entsorgungsweg. Doch dabei gibt es laut dem Abfallentsorgungsbetrieb Kreis Paderborn so einiges zu beachten. Größere Buchsbaummengen, die zum Entsorgungszentrum Alte Schanze in Paderborn-Elsen angeliefert werden, müssen fest verschlossen in Säcken verpackt sein. Sie werden dann gesondert als Restmüll thermisch entsorgt. Für die Annahme befallener Buchsbäume im Entsorgungszentrum gelten weiterhin die gültigen Grünabfallgebühren. Befallene kleinere Buchsbäume oder Buchsbaumtriebe können auch über die Restmülltonne entsorgt werden. Hierbei gilt es, die betroffenen Pflanzenreste und Triebe in Plastiksäcken ebenfalls fest verschlossen zu verpacken, um möglichst keine Eier, Raupen und die sich daraus entpuppenden Schmetterlinge entkommen zu lassen. Die Abgabe von befallenen Buchsbäumen an den Grünabfallstellen der städtischen Bauhöfe im Kreis Paderborn und an den Recyclinghöfen der Stadt Paderborn ist nicht gestattet. Mit Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile gehören auch nicht auf den hauseigenen Komposthaufen im Garten. Bei der Eigenkompostierung werden die für die sofortige Abtötung der Eier und Raupen erforderlichen Temperaturen nicht erreicht.

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