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Die Marienstraße: Auf der rechten Seite soll das neue Stadthaus gebaut werden. Dafür soll auch der Marienplatz (links) umgestaltet werden. Die stattlichen Linden und die Führung der Busspur standen bisher zur Debatte. - © Hans-Hermann Igges
Die Marienstraße: Auf der rechten Seite soll das neue Stadthaus gebaut werden. Dafür soll auch der Marienplatz (links) umgestaltet werden. Die stattlichen Linden und die Führung der Busspur standen bisher zur Debatte. | © Hans-Hermann Igges

Paderborn Linden am Paderborner Marienplatz bleiben trotz Stadthaus-Neubaus stehen

Bürgermeister Michael Dreier stellt klar, dass auch die Busspur am jetzigen Platz fortbestehen wird

Holger Kosbab
05.06.2019 | Stand 05.06.2019, 12:42 Uhr

Paderborn. Der Bürgerprotest war offenbar erfolgreich: Die zwölf Linden am Marienplatz und die dortige Busspur bleiben bestehen, erklärt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier in einer Pressemitteilung. Die Planung im Rahmen des Neubaus der Paderborner Stadtverwaltung werde entsprechend überarbeitet. Nach den jüngsten Gesprächen mit der St.-Liborius-Pfarrgemeinde als Eigentümerin des Marienplatzes, mit den Architekten und Landschaftsplanern und vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion sei Dreier zur Überzeugung gekommen, diese beiden Fixpunkte als planerische Vorgaben zu machen. Er habe stets betont, dass der Siegerentwurf des hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs Abdinghof des Architekturbüros Behet Bondzio Lin aus Münster mit der Planergruppe Oberhausen als Ausgangspunkt für das weitere Verfahren zu betrachten sei. „Hier war von Anfang an nichts in Stein gemeißelt", betont Dreier.

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