Am 22. März hat Alan Ayckbourns Theaterstück "Ab jetzt" Premiere im Theater Paderborn. - © Christoph Meinschäfer
Am 22. März hat Alan Ayckbourns Theaterstück "Ab jetzt" Premiere im Theater Paderborn. | © Christoph Meinschäfer

Paderborn Mit dem Stück "Ab jetzt" kommt Science-Fiction ins Theater Paderborn

Das Theater Paderborn zeigt das Stück "Ab jetzt" von Alan Ayckbourn. Premiere ist am 22. März

Paderborn. Seine Ehe ist gescheitert, seine Tochter Geain hat Ex-Frau Corinna ihm weggenommen: Der Komponist Jerome steckt in einer Krise. Mit Alan Ayckbourns Theaterstück „Ab jetzt" bringt die Regisseurin Ulrike Maack die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen auf die Bühne des Theaters Paderborn. Während draußen eine wüste Frauengang mit bizarren Vorstellungen von Recht und Ordnung die Herrschaft übernommen hat, versucht Jerome zu Hause, hinter Fensterläden aus Stahl, seine musikalische Schaffenskrise zu überwinden. Das heißt, nicht ganz alleine, denn er lebt dort gemeinsam mit dem Roboter Gou 300 F, der ursprünglich als Kindermädchen konstruiert wurde. Weil er sowohl beim Jugendamt, als auch bei seiner Ex-Frau ein Besuchsrecht seiner Tochter erwirken will, bucht Jerome die Schauspielerin Zoe, die seine neue Verlobte und eine perfekte Hausfrau spielen soll. Das Chaos ist vorprogrammiert Als diese plötzlich abspringt, entschließt sich Jerome kurzerhand, Gou umzuprogrammieren. Dazu füttert er den Roboter mit typischen Sätzen seiner Ex-Frau und seiner Beinahe-Geliebten Zoe. Als Corinna, Geain und der Sozialarbeiter Jerome einen Besuch abstatten, ist Chaos vorprogrammiert. Auf einem schmalen Grat zwischen Ernsthaftigkeit und Humor erzählen Ayckbourns Figuren eine verwickelte Geschichte, in der die Sehnsucht nach Liebe als übergeordnetes Thema stets mitschwingt. Karten für die Premiere am Freitag, 22. März, gibt’s noch an der Theaterkasse.

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