Unterwegs: In Paderborn und im ganzen Hochstift werden Bus- und Bahnfahrten mit dem Sozialticket erschwinglicher. - © Marco Schreiber
Unterwegs: In Paderborn und im ganzen Hochstift werden Bus- und Bahnfahrten mit dem Sozialticket erschwinglicher. | © Marco Schreiber

Paderborn/Höxter Sozialticket läuft im Hochstift erfolgreich an

Das Fairticket kann seit dem 1. Januar gekauft werden, wenn eine Kundenkarte vorliegt. Im Stadtgebiet ist die Anfrage größer als im Kreisgebiet

Paderborn/Höxter. Das Fairticket für die Kreise Paderborn und Höxter ist seit knapp zwei Wochen auf dem Markt. 2.055 Tickets wurden laut Udo Wiemann, Geschäftsführer der Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter, bislang verkauft. "Das ist eine gute Zahl und ich bin nach der kurzen Zeit sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagt Wiemann. Innerhalb vom Paderborner Stadtgebiet seien nach einer Woche bereits 1.500 Kundenkarten verkauft worden. Bürger- und Sozialämter sowie die Jobcenter können die Kundenkarten als Berechtigungsnachweis für das Fairticket ausgeben. Im Kreis Höxter sind laut Wiemann um die 300 Sozialtickets verkauft worden. Ein regionales Verkehrsunternehmen habe die Sozialtickets bislang aus technischen Gründen nicht verkaufen können, was sich in der nächsten Woche ändern solle. Anspruchsberechtigt für ein Fairticket sind Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Leistungen für Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe, Leistungen der Kriegsopferfürsorge oder Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Angeboten werden zwei Varianten: Ein Ticket gilt für Bus- und Bahnfahrten im Stadtgebiet Paderborn (24,90 Euro), das andere für Fahrten in den Kreisen Höxter und Paderborn (36 Euro).

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