Auslieferfahrzeuge der Finke-Gruppe am Standort Paderborn. - © Marc Köppelmann
Auslieferfahrzeuge der Finke-Gruppe am Standort Paderborn. | © Marc Köppelmann

Paderborn Finke-Besitzer suchen zusätzliche Fahrer für Logistik in Paderborn

Der Standort Paderborn soll offenbar ausgebaut werden

Birger Berbüsse

Paderborn. Die Pläne der neuen Finke-Besitzer haben offenbar nicht nur massive Jobverluste zufolge. Nach Informationen von nw.de sucht die Höffner-Gruppe bereits Auslieferungsfahrer für den Logistik-Standort in Paderborn. In der kommenden Woche soll es ein Treffen zwischen der Agentur für Arbeit und Vertretern der neuen Besitzer-Familie Krieger geben. Darin soll erörtert werden, welche Möglichkeiten die Agentur hat, Auslieferungsfahrer zu vermitteln. Im Zuge der angekündigten Schließung des Finke-Möbelhauses hatte Krieger bekannt gegeben, dass die Logistik in Paderborn erhalten werden solle. Es wird vermutet, dass an diesem Standort die Logistik für die gesamte Möbelgruppe Höffner ausgebaut werden soll. Dafür spricht, dass Krieger augenscheinlich das nach dem Brand 2016 brach liegende Westfleisch-Gelände im Gewerbegebiet Mönkeloh kaufen will. Es liegt direkt neben dem Finke-Logistikzentrum. Die Verhandlungen mit Westfleisch sollen bereits vorangeschritten sein. Erste Mitarbeiter melden sich arbeitssuchend Die für 2019 geplante Schließung des Finke-Möbelhauses und der Verwaltung in Paderborn kostet 340 Männer und Frauen den Job. Die ersten von ihnen haben sich am Dienstag bei Sachbearbeitern der Arbeitsagentur arbeitssuchend gemeldet. Inklusive der Logistik sind bei der Firma Finke in Paderborn 776 Beschäftigte tätig. Nur 53 von ihnen sind Angaben der Arbeitsagentur zufolge älter als 58 Jahre. Deshalb sieht die Agentur für die meisten Beschäftigten bei entsprechender „Flexibilität und Mobilität" gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nur zwei Tage nach der angekündigten Schließung hatten die ersten Möbelunternehmen ihr Interesse an Fachkräften aus Paderborn bekundet.

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