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Notfallseelsorger stehen im schlimmsten Augenblick parat: Wenn ein Angehöriger unerwartet stirbt, bricht für Angehörige eine Welt zusammen. - © Notfallseelsorge
Notfallseelsorger stehen im schlimmsten Augenblick parat: Wenn ein Angehöriger unerwartet stirbt, bricht für Angehörige eine Welt zusammen. | © Notfallseelsorge
Paderborn

Paderborner Notfallseelsorge leistet erste Hilfe für die Seele

Hiltrud Droll und Diana Nillies sind zwei von 31 Ehrenamtlichen in Paderborn, die Menschen in extremen Krisensituationen beistehen. Bei ihren Einsätzen geht es um Tod und Leid

Sabine Kauke
25.08.2018 | Stand 24.08.2018, 19:31 Uhr
Funkmeldeempfänger: Damit wird der Bereitschaftsdienst alarmiert. - © Notfallseelsorge
Funkmeldeempfänger: Damit wird der Bereitschaftsdienst alarmiert. | © Notfallseelsorge

Paderborn. Wann der Melder anschlägt, das weiß man nie. Doch wenn dann die Aufforderung zum Einsatz kommt, dann ist irgendwo im Stadtgebiet ein Mensch gestorben. Ein Ehemann, der zuhause einen Herzinfarkt erlitt, ein Sohn, der mit seinem Auto verunglückte, ein Baby, das plötzlich aufhörte zu atmen, eine Mutter, die Suizid beging. So ein Schicksal zieht Angehörigen den Boden unter dem Füßen weg, verändert ihr Leben von einer Sekunde auf die andere. In diesen Momenten sind Notfallseelsorger zur Stelle und leisten Beistand. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. "Ich weiß nie, was mich bei einem Einsatz erwartet", sagt Hiltrud Droll.