0
Überholte Plakate: Die Werbeflächen in der Stadt und weit darüber hinaus weisen noch auf den verkaufsoffenen Sonntag hin. - © Suwelack
Überholte Plakate: Die Werbeflächen in der Stadt und weit darüber hinaus weisen noch auf den verkaufsoffenen Sonntag hin. | © Suwelack

Paderborn Scharfe Kritik an Landesgesetz wegen verkaufsoffenem Libori-Sonntag

Sigrid Beer fordert die Rücknahme des Gesetzes, das Ministerium kündigt Informationsveranstaltungen an. Was Paderborner Politiker und Kaufleute sagen

Peter Hasenbein
28.07.2018 | Stand 27.07.2018, 19:58 Uhr

Paderborn. Der Richterspruch aus Minden, den verkaufsoffenen Libori-Sonntag zu kippen, schlägt in Paderborn hohe Wellen. Dabei fallen die Reaktionen höchst unterschiedlich aus. Am schärfsten geht die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer mit der Landesregierung und dem sogenannten Entfesselungsgesetz ins Gericht. Das sollte nach ihrer Meinung "sofort wieder einkassiert werden". Dabei verweist Sigrid Beer auf den ehemaligen Runden Tisch: "Ohne Not hatten CDU und FDP den runden Tisch zu Sonntagsöffnungszeiten abgebrochen. Und das, obwohl er kurz vor einer Einigung mit Gewerkschaft, Kirchen und Kommunen stand. Auf Druck der FDP ist ohne Rücksicht auf die Verfassung entfesselt worden", kritisiert die Landtagsabgeordnete.

Newsletter abonnieren

Update zum Mittag

Die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergründe zum Ausbruch von Covid-19 und Neuigkeiten aus OWL und der Welt.

Wunderbar. Fast geschafft!

realisiert durch evolver group