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Schlichte Schönheit der Bartholomäuskapelle: Dompastor Nils Petrat ist selbst gespannt auf die Ergebnisse der Historikertagung zur Geschichte der Bartholomäuskapelle zum Ende des Reigens mit Jubiläumsveranstaltungen. - © Hans-Hermann Igges
Schlichte Schönheit der Bartholomäuskapelle: Dompastor Nils Petrat ist selbst gespannt auf die Ergebnisse der Historikertagung zur Geschichte der Bartholomäuskapelle zum Ende des Reigens mit Jubiläumsveranstaltungen. | © Hans-Hermann Igges

Paderborn Paderborner Bartholomäuskapelle besteht seit 1.000 Jahren

Die Botschaft aus dem Mittelalter

Hans-Hermann Igges
08.09.2017 | Stand 08.09.2017, 12:22 Uhr
1899: So sah die Bartholomäuskapelle zum Ende des 19. Jahrhunderts aus. - © Stadt- und Kreisarchiv Paderborn/A. Meydenbauer)
1899: So sah die Bartholomäuskapelle zum Ende des 19. Jahrhunderts aus. | © Stadt- und Kreisarchiv Paderborn/A. Meydenbauer)

Paderborn. Es waren Mergelkalk von der Paderborner Hochfläche für die Mauern, Osning-Sandsteine aus dem Eggegebirge für Säulen und Kapitelle sowie wieder Mergel- und Sinterkalksteine für Bögen und Kuppeln, die herbeigebracht wurden. Baumaterialien aus der Gegend - nichts Besonderes also. Und dennoch: Was vermutlich aus Süditalien stammende und in den Quellen als "Griechen" bezeichnete Baufachleute vor tausend Jahren im Auftrag des Paderborner Bischofs Meinwerk da im Schatten des Doms schufen, sollte durchaus etwas Besonderes werden.

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