Dritte Demo der Initiative Pulse of Europe in Paderborn vor dem Rathaus. - © Lena Henning
Dritte Demo der Initiative Pulse of Europe in Paderborn vor dem Rathaus. | © Lena Henning

Paderborn Vorerst letzte Veranstaltung von Pulse of Europe in Paderborn

Lena Henning

Paderborn. Rund 150 Menschen versammelten sich am Sonntagmittag auf dem Rathausplatz, um für den Fortbestand der Europäischen Union zu demonstrieren. Es war die dritte und vorerst letzte Veranstaltung der Initiative Pulse of Europe in Paderborn. Der Vorsitzende Georg Israel sprach von einem Schicksalstag: Wenn Marine Le Pen die Präsidentenwahl in Frankreich gewinne, werde es ein vereintes Europa zukünftig nicht mehr geben. Pulse of Europe wolle allen Bürgern die Gelegenheit bieten, sich öffentlich zur EU zu bekennen. Kritiker werfen der Bewegung vor, keine konkreten Ziele zu haben und die Politik der EU nicht zu hinterfragen. Israel wehrt sich gegen den Vorwurf: Er hätte den Eindruck, dass die Kritiker "mit klammheimlicher Freude dem Ende der EU" entgegen sähen. Falls sie hofften, dann eine bessere Union aufbauen zu können, sei das naiv und gefährlich. "Auch für Pulse of Europe ist die EU ein Projekt, das entwickelt und verändert werden muss", sagte Israel in seiner Ansprache. So müsse die EU sozialer und demokratischer werden.

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