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Diese Fundstücke erzählen Geschichte: Stadtarchäologin Sveva Gai zeigt einen eisernen Reitsporn aus dem 8. Jahrhundert. Martin Wolf (Vorstandssprecher St. Johannisstift) präsentiert eine Keramikscherbe, die die genaue Datierung der Besiedlung ermöglicht. Zwischen ihnen ist der Brunnenrest aus der Zeit ab 1.200 sichtbar. - © Holger Kosbab
Diese Fundstücke erzählen Geschichte: Stadtarchäologin Sveva Gai zeigt einen eisernen Reitsporn aus dem 8. Jahrhundert. Martin Wolf (Vorstandssprecher St. Johannisstift) präsentiert eine Keramikscherbe, die die genaue Datierung der Besiedlung ermöglicht. Zwischen ihnen ist der Brunnenrest aus der Zeit ab 1.200 sichtbar. | © Holger Kosbab

Paderborn Bei Ausgrabungen Siedlungsreste an der Pader entdeckt

Die LWL-Archäologen werden bei den Bauarbeiten auf dem Gelände des St. Johannisstifts fündig. Unter einem Garten kommen Abdrücke von Grubenhäusern und Vorratskammern zum Vorschein

Holger Kosbab
22.03.2017 | Stand 22.03.2017, 11:27 Uhr
Im Überblick: Die Ausgrabungsfläche am Johannisstift. Links oben ist das Sophie-Cammann-Haus für Demenz-Kranke erkennbar. - © Holger Kosbab
Im Überblick: Die Ausgrabungsfläche am Johannisstift. Links oben ist das Sophie-Cammann-Haus für Demenz-Kranke erkennbar. | © Holger Kosbab

Paderborn. Das Leben an der Pader war schon immer attraktiv. Darauf lassen einige mehr als 1.300 Jahre alte Scherben und ein Reitsporn schließen. Durch sie kann Stadtarchäologin Sveva Gai die Paderborner Siedlungsgeschichte um ein weiteres Kapitel ergänzen. Es handelt von den Resten einer vorkarolingischen Siedlung aus dem 7. und 8. Jahrhundert an der Pader. Entdeckt wurde diese bei den Arbeiten für das neue Seniorenheim des St. Johannisstifts an der Ecke Reumontstraße und Fürstenweg.

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