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Kastration statt Steuer: Das Paderborner Modell gilt als Vorbild. - © picture alliance / Stephan Persch (Symbolbild)
Kastration statt Steuer: Das Paderborner Modell gilt als Vorbild. | © picture alliance / Stephan Persch (Symbolbild)

Paderborn/Detmold Kastrationspflicht statt Katzensteuer: Paderborner Modell gilt als Vorbild

Jagd- und Landwirtschaftsverbände fordern eine neue Steuer, doch die Kommunen lehnen ab. Immer mehr Städte und Gemeinden erzielen mit dem Paderborner Modell der Kastrationspflicht erste Erfolge.

Carolin Nieder-Entgelmeier
26.01.2017 | Stand 25.01.2017, 22:51 Uhr

Paderborn/Detmold. Immer dann, wenn das Tierheim in der Nachbarschaft einen Aufnahmestopp für Katzen verhängen muss, wird vielerorts über das Problem streunender Katzen gestritten. Doch zu einer bundes- oder landesweit geltenden Lösung des Problems haben sich die Kommunen noch nicht durchringen können. Jagd- und Landwirtschaftsverbände fordern deshalb die Einführung einer Katzensteuer, Naturschützer und Veterinäre hingegen eine Kastrationspflicht für Katzen, die in immer mehr Kommunen Hoffnung auf ein Ende des Katzenelends macht. Als Vorbild gilt bundesweit das Paderborner Modell.

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