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Forscher aus Leidenschaft: Fast zwölf Jahre lang war Sven Spiong als Stadtarchäologe der Paderborner Geschichte ganz dicht auf den Fersen. Klar, dass der Wissenschaftler bei Grabungen auch immer gern selbst den Kratzer in die Hand nahm, um freizulegen, was die Altvorderen hinterließen. - © Foto: Marc Köppelmann
Forscher aus Leidenschaft: Fast zwölf Jahre lang war Sven Spiong als Stadtarchäologe der Paderborner Geschichte ganz dicht auf den Fersen. Klar, dass der Wissenschaftler bei Grabungen auch immer gern selbst den Kratzer in die Hand nahm, um freizulegen, was die Altvorderen hinterließen. | © Foto: Marc Köppelmann

Paderborn Spiong legt den Kratzer aus der Hand

Wissenschaftler wechselt nach Bielefeld und wird OWLs oberster Archäologe

Jutta Steinmetz
15.04.2015 | Stand 15.04.2015, 17:00 Uhr

Paderborn. Ob Volksbank-Neubau, Kanalsanierung in der Heierstraße oder Parkplatzbau hinter dem Landgericht - fast zwölf Jahre lang hat Sven Spiong in nahezu jede Grube geschaut, die sich in der Paderborner Kernstadt auftat. Aber nicht aus purer Lust, sondern aus beruflicher Neugier. Schließlich hat der 49-Jährige als Stadtarchäologe die Aufgabe, die Geschichte Paderborns im Blick zu behalten.