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Paderborn Franz Stock als Brückenbauer

Deutsch-Französische Gesellschaft bietet Vorträge, Ausstellungsbesuch und Kino

14.08.2014 | Stand 13.08.2014, 20:51 Uhr

Das Bild von Sieger Köder ist Teil des Altarbildes der Kirche der deutsch-sprachigen Gemeinde von Paris.
Das Bild von Sieger Köder ist Teil des Altarbildes der Kirche der deutsch-sprachigen Gemeinde von Paris.

Paderborn. Das Programm der Deutsch-Französischen Gesellschaft Paderborn für das zweite Halbjahr steht fest. Darin widmet sich die DFG besonders den beiden Weltkriegen, dessen Ausbrüche sich 2014 zum 100. beziehungsweise 75. Mal jähren.

Los geht es jedoch mit einer Führung durch die aktuelle Picasso-Schau "Ich sehe die Dinge in anderer Art" in der Städtischen Galerie in der Reithalle in Schloß Neuhaus am Freitag, 5. September, um 17.30 Uhr. Durch die Schau führt Andrea Wandschneider, Leiterin der Städtischen Museen und Galerien. Die Teilnahme kostet 4 Euro, Anmeldungen sind bis zum 29. August möglich bei der Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Gesellschaft, Maria Lis, unter Tel. (0 52 51) 7 15 49. Der Stammtisch ("Bonsoir aux francophones") folgt am Dienstag, 30. September, im Kolping-Forum.

Ebenfalls im Kolping-Forum geht es am Dienstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr um "Abbe Franz Stock – Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich". Dazu spricht Rüdiger Althaus aus Paderborn; der Monsignore war der Beauftragte des Erzbistums für die Durchführung des so genannten "Informativprozesses" im Stock-Seligsprechungsverfahren. Stock wirkte während des Zweiten Weltkriegs als Gefangenenseelsorger in Paris, anschließend als Leiter des von den Franzosen eingerichteten Pries-terseminars hinter Stacheldraht in Chartres. Vor allem in Frankreich bekannt, gilt er als ein Wegbereiter der Aussöhnung.

Am Dienstag, 4. November, um 19.30 Uhr folgt im Kolping-Forum der Vortrag "Krieg an vielen Fronten: Der Erste Weltkrieg und seine Folgen in Deutschland und in den besetzten Gebieten, Belgien und Frankreich". Hierzu spricht Ge-nevieve Warland (Brüssel). Der Vortrag in deutscher Sprache wird politische, militärische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte des Krieges beleuchten. Hierzu zählen die Offensiven an der Front, technologischen Entwicklungen bezüglich der Waffen und der Medizin sowie die Mobilmachung der Bevölkerung in den besetzten Gebieten und in Deutschland. Warland war als Historikerin und Übersetzerin unter anderem in Frankfurt und Aachen tätig und lehrt heute in Löwen (Universite de Louvain).

Am Mittwoch, 12. November, geht’s ins Kino. Um 17.30 Uhr und 20.15 Uhr wird im Cineplex die erfolgreiche Multikulti-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" in französischer Sprache gezeigt. Den nächsten Stammtisch gibt’s am Dienstag, 18. November.

Unter dem Thema "Belgien zwischen Pommes und Pralinen. Einblicke in ein unbekanntes Land" steht der Dienstag, 2. Dezember. Der Vortrag des DFG-Mitglieds Uwe Jürgens (Paderborn) beginnt um 19.30 Uhr in der Spardose, Hathumarstraße 15. Zur Jahreswende ist in der Paderhalle am Freitag, 2. Januar 2015, um 19.30 Uhr das Festliche Neujahrskonzert unter dem Motto "Vive la France" zu erleben.

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