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Lilia Lawruk, Geschäftsführerin des Integration- und Kulturzentrums e.V. im Kreis Mettmann, und der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmitz.
Lilia Lawruk, Geschäftsführerin des Integration- und Kulturzentrums e.V. im Kreis Mettmann, und der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmitz.

Paderborn Leben und Arbeit der Petersburger Deutschen

Ausstellung im Kreishaus

25.04.2014 | Stand 24.04.2014, 19:06 Uhr

Paderborn. "Wir wollen alle Menschen, die Integration für wichtig halten, vereinen, allen Zuwanderern in ihrer neuen Heimat Rückenstärkung geben und unsere Kinder in zwei Kulturen erziehen". Dieses Ziel setzte sich mit seiner Gründung im Oktober 2003 das Integration-Kulturzentrum e. V. im Kreis Mettmann. Seitdem steht die gesellschaftliche, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Integration von Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und ihren Familien im Mittelpunkt ihrer Vereinsarbeit.

Gemeinsam mit der russischen Nichtregierungsorganisation Deutsch-Russisches Begegnungszentrum an der Petrikirche Sankt Peterburg blickt der Verein nun einmal auf die Deutschen in St. Petersburg, ihre Kultur, Wissenschaft und Politik im Herzen Russlands zurück. Noch bis zum 24. April vermittelt eine mobile Ausstellung im Foyer der Paderborner Kreisverwaltung eine Vorstellung vom Leben und der Arbeit der Petersburger Deutschen vom 18. Jahrhundert bis in unsere Tage.

Interessiert an dieser Geschichte zeigte sich im Rahmen der Ausstellungseröffnung neben zahlreichen Besuchern auch der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmitz. "Wir wollen auf den Spuren der Deutschen in St. Petersburg wandern und ein Stück Vergangenheit erleben", so Schmitz.

Da die Ausstellung "in zwei Sprachen konzipiert" ist, ist sie sowohl für deutsch- als auch russischsprachige Bürgerinnen und Bürger informativ, ergänzte Lilia Lawruk als Geschäftsführerin des Integration-Kulturzentrum e.V. im Kreis Mettmann.

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