Teile der Stadtverwaltung Paderborns ziehen in den kommenden Jahren in die Alanbrooke-Kaserne an der Elsener Sraße. - © FOTO: STADT PADERBORN
Teile der Stadtverwaltung Paderborns ziehen in den kommenden Jahren in die Alanbrooke-Kaserne an der Elsener Sraße. | © FOTO: STADT PADERBORN

Paderborn Der Traum vom Eigenheim

Immobilientage klären wichtige Fragen zu Baugrundstücken und Häuserkauf

Von Viktoria Bartsch

Paderborn. Wer von den eigenen vier Wänden träumt, der ist auf den Immobilientagen am Samstag und Sonntag, 5./6. April, im Schützenhof genau richtig. Hier informieren Banken, Makler und Bauträger über alles was beim Kauf von Immobilien wichtig ist.

Zusammen mit der Firma Ischerland organisiert die Stadt Paderborn zum sechsten Mal die Immobilientage. Nachdem im letzten Jahr nur an einem Tag über den Immobilienmarkt informiert wurde, kehren die Veranstalter zu ihrem ursprünglichen Konzept von zwei Tagen zurück. "Letztes Jahr war es an dem Tag sehr voll. Um das Ganze zu entzerren sind wir dieses Mal wieder an zwei Tagen im Schützenhof", sagt Veranstalter Rolf Ischerland. "Qualität geht vor Quantität. Wir haben die Besten aus der Region vor Ort und möchten die Besucher aus erster Hand informieren", erklärt der Leiter des Amts für Liegenschaften und Wohnungswesen der Stadt Andreas Preising.

An dem Wochenende können sich Interessierte jeweils von 11 bis 16 Uhr kostenlos informieren. Bis zu 2.000 Messebesucher werden erwartet. Insgesamt 15 Aussteller, mit dabei auch Donschen-Massivhaus, Remax und Thater Immobilien, präsentieren Häuser, Grundstücke, Eigentums- als auch Mietwohnungen. Gleichzeitig stehen die Experten für Fragen rund ums Thema Immobilien, wie etwa Bauträger-Maßnahmen, Architektur oder auch Energiesparhäuser zur Verfügung. Am Infostand der S-Immobilien (Sparkasse-Paderborn-Detmold) können außerdem erste Finanzierungsfragen geklärt werden.

Information

Immobilientage


Die Immobilientage finden Samstag und Sonntag, 5./6. April, im Schützenhof Paderborn statt.

An beiden Tage ist die Messe von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Am Samstag, 5. April, findet von 14.30 bis 15.30 Uhr die Infoveranstaltung "Immobilien-Privatverkauf-Ein Risiko!"statt.

Für die Kleinen gibt es eine betreute Kinderspielecke.

Der Eintritt ist frei.

Auch die Stadt Paderborn ist auf der Messe vertreten. Hier kann man sich aktuelle Informationen über neue Wohngebiete, zum Beispiel in Dahl und Marienloh, einholen. Darüber hinaus steht ein Mitglied des Gutachterausschusses für Grundstückspreise für Fragen zur Verfügung. Wer sich für eins der Baugrundstücke am Rolandsweg interessiert, kann sich auch hierzu am Stand der Stadt Paderborn informieren. Noch bis Montag, 7. April, können Gebote für die Grundstücke am Rolandsweg abgegeben werden.

Der Bedarf an Immobilien und Baugrundstücken, besonders im innerstädtischen Raum, ist groß - das Angebot knapp. Hierdurch sind auch die Preise gestiegen. "Wohnraum muss auch in Zukunft bezahlbar sein", sagt Andreas Preising. "Statistiker haben für Paderborn in den kommenden zehn Jahren einen Bedarf von rund 5.000 Haushalten ermittelt." Die Schließung der britischen Kasernen und den damit verbundenen 1.500 Wohneinheiten entspanne zwar zunächst den Markt, doch decke noch lange nicht die Nachfrage, so Preising weiter.

Wie es genau mit diesen Standorten weitergeht und wie sie in Zukunft genutzt werden, ist bislang unklar. Fest steht nur, dass Teile der Stadtverwaltung in den kommenden Jahren in die Alanbroke-Kaserne an der Elsener Straße einziehen werden. Laut Preisinger kann die Konversion gut 10 bis 15 Jahre dauern.

Man solle also nicht auf den Abzug der Briten warten, sondern die derzeitigen günstigen Finanzierungsmöglichkeiten nutzen, rät er weiter. Auch Rolf Ischerland meint: "Die derzeitige Zinssituation ist günstig. Wer sich jetzt nicht für einen Kredit entscheidet, der macht etwas falsch!"

Copyright © Neue Westfälische 2019
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group