Jessica Spörhase (Sportkoordinatorin/ v. l.), Geschäftsführer Willi Lenz, Steffen Strasser (playparc Allwetter-Freizeit-Anlagenbau) und Michael Kuck (Kuck Fitness/vorn im Bild) freuen sich auf den neuen Outdoor-Parcours. An 25 Geräten können nicht nur die Bauchmuskeln trainiert werden. - © FOTO: INGO KALISCHEK
Jessica Spörhase (Sportkoordinatorin/ v. l.), Geschäftsführer Willi Lenz, Steffen Strasser (playparc Allwetter-Freizeit-Anlagenbau) und Michael Kuck (Kuck Fitness/vorn im Bild) freuen sich auf den neuen Outdoor-Parcours. An 25 Geräten können nicht nur die Bauchmuskeln trainiert werden. | © FOTO: INGO KALISCHEK

Paderborn Ganzkörper-Training an der frischen Luft

Ahorn-Sportpark baut den "größten Fitnessparcours Nordeutschlands"

VON INGO KALISCHEK

Paderborn. Der Ahorn-Sportpark baut sein Angebot aus: Auf dem Außengelände entsteht ein neuer multifunktionaler Bewegungs- und Fitnessparcours. Das "Fitnessstudio im Freien" soll bereits Ende März fertig sein. Für Alt und Jung, Spitzensportler oder Laien sind die 25 Geräte geeignet. Der Ahorn-Sportpark reagiert somit auf die riesige Nachfrage.

"Wir sind absolut voll", umschreibt Ahorn-Sportpark-Geschäftsführer Willi Lenz die enorme Auslastung der Sportstätte. "Mit unseren Angeboten und Flächen bedienen wir zu 60 Prozent Individualsportler und mussten zuletzt immer wieder Absagen erteilen", blickt Lenz zurück. Rund 500.000 Sportler gingen im vergangenen Jahr ein und aus.

Information

Angebot kostenlos

Das Angebot auf der Outdoor-Fitness- und Bewegungs-Anlage ist kostenlos und für alle Altersgruppen geeignet. Vor allem Partnerübungen bieten sich an. Ausreichend Ausweichmöglichkeiten sind auf der rund 60 Meter langen Fläche gegeben. Die Verantwortlichen des Ahorn-Sportparks erhoffen sich somit wieder mehr freie Kapazitäten in den Innenräumen, wie sie am Samstag betonten.(ik)

Da der Ahorn-Sportpark keine weiteren zusätzlichen Flächen mehr einnehmen kann, schauten sich die Verantwortlichen auf dem Gelände nach weiteren Kapazitäten um: Am Areal des Leichtathletikstadions, neben den Spielplätzen, rollen seit letzter Woche die Bagger: In zwei Wochen wird auf der rund 1.500 Quadratmeter großen Fläche Norddeutschlands größter Bewegungs- und Fitnessparcours entstehen.

An 25 Geräten können sich Sportler dann "auspowern". Aufgeteilt in die drei Themenbereiche Fitness, Kraft und Koordination, soll das Angebot eine große Bandbreite ansprechen. "Egal ob gesundheitlich angeschlagene Sportler, Spitzensportler, kleinere Gruppen oder Eltern, die mit ihren Kindern zum anliegenden Spielplatz kommen - sie alle können die Geräte nutzen", verspricht Jessica Spörhase, Sportkoordinatorin beim Ahorn Sport- und Freizeit-Club Paderborn.

Wichtig ist den Verantwortlichen, dass die Sportler motiviert werden, aktiv zu sein. "Hinweistafeln oder Erläuterungen eines Video-Tutors, die per Smartphone abgerufen werden können, erklären die Übungen und machen die Geräte benutzerfreundlich", erklärt Sportwissenschaftler Michael Kuck. Er hat den Kraft- und Fitnessparcours mit der Firma "Kuck Fitness" entwickelt.

Die Geräte sind aus Hartholz oder Edelstahl und laut Kuck absolut wetterbeständig. Die Firma Playparc ist ebenfalls für die Outdoor-Fitnessanlagen zuständig. Geschäftsführer Steffen Strasser hat bereits 2001 in München eine erste Anlage aufgestellt. Seitdem hat er rund 450 Installationen in ganz Deutschland vorgenommen. "Die Anlage in Paderborn wird eine der Größten bundesweit sein", schätzt Strasser.

Unter anderem das sogenannte Skipping, Liegestützen, Bauchmuskel- oder Koordinationsübungen und Trampolin-Springen wird auf dem Außengelände möglich sein.

Ende März soll Eröffnung sein. "Es ist doch einfach klasse, wenn man erst eine Runde joggen geht und sich anschließend an den Geräten noch mal richtig auspowern kann", ist Willi Lenz schon jetzt von der Akzeptanz der neuen Anlage unter den Sportlern überzeugt. "Das ist besser als ein Fitnessstudio", meint der Ahorn-Sportpark-Geschäftsführer. Drei unterschiedliche Intensitäten der Übungen und organisierte Kursangebote mit Trainern bereichern das ausgewogene Programm des neuen Parcours.

Durch Beleuchtungen kann auf dem Areal auch abends "gepowert" werden; eine Überdachung gibt es nicht. Die Kosten betragen rund 200.000 Euro.

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