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Aus dem Jahr 1978: Das Gerätehaus der Feuerwehr in Lichtenau. - © Björn Leisten
Aus dem Jahr 1978: Das Gerätehaus der Feuerwehr in Lichtenau. | © Björn Leisten

Lichtenau Lichtenaus Feuerwehr braucht neue Häuser

Schutz: Die teilweise maroden Fahrzeug-Gebäude müssen saniert oder neu gebaut werden. Ein erster Schritt wird bald gemacht

Jens Reddeker
25.05.2019 | Stand 25.05.2019, 17:00 Uhr

Lichtenau. Erst kommt der neue Brandschutzbedarfsplan, dann werden Stück für Stück im Lichtenauer Stadtgebiet die Feuerwehrgerätehäuser erneuert. Dieses Signal aus dem Stadtrat nahmen rund 20 Feuerwehrleute mit, die sich anhörten, was die Verwaltung bei der Einbringung der Anträge für die Feuerwehrvorhaben in Blankenrode, Grundsteinheim, Asseln/Hakenberg sowie in Lichtenaus Kernstadt zu sagen hatte. Die wichtigste Nachricht zum Brandschutzbedarfsplan verkündete Friedhelm Weber, Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, auf Nachfrage von FDP-Ratsherr Uwe Kirschner: „Der Plan wird am 24. Juni in einem Arbeitskreis als Entwurf vorgestellt." Weber gab an, dass die Stadt im Vergleich mit den ursprünglichen Absichten ein Jahr in Verzug sei. Maßnahmen werden auf fünf bis sechs Jahre verteilt Über die kommenden Jahre werden sich auch die Baumaßnahmen an den in die Jahre gekommenen und zu kein gewordenen Gerätehäusern erstrecken. „Wir wollen, dass erst der Bedarfsplan steht und dann die Maßnahmen auf die folgenden fünf bis sechs Jahre verteilen", sagt Bürgermeister Josef Hartmann mit Blick auf den Haushalt der Stadt. Eine Ausnahme bildet die Feuerwehr in Blankenrode. Hier war beschlossen worden, nicht auf den Brandschutzbedarfsplan zu warten, Planungskosten sind daher bereits im Haushalt 2019 eingestellt. Aus der Dorfgemeinschaft ist ein Antrag eingegangen, im Ort ein kombiniertes Feuerwehr- und Bürgerhaus zu bauen. Teilweise Sicherheitsrisiken durch betagte Gebäude Eine Inspektion der Feuerwehrgerätehäuser durch die Stadt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit hat jüngst ergeben, dass die betagten Gebäude teilweise Sicherheitsrisiken darstellen, teilte Fachbereichsleiter Weber mit. So auch in Grundsteinheim, wo er auch von „baulichen Mängeln" sprach. In Asseln könne man bei Ansicht des Zustandes „schon nicht mehr von einem Gerätehaus reden". Hier wurde ein Antrag auf ein gemeinsames Feuerwehrgebäude mit Hakenberg gestellt. Der Antrag wurde, wie alle anderen, zur Beratung in den Feuerwehrausschuss verwiesen. Im Kernort muss die Feuerwehr aktuell zwei private Garagen anmieten, um alle Fahrzeuge unterzubringen, das Gebäude aus dem Jahr 1978 sei nur wenig saniert worden. Da die Feuerwehr nicht über das komplette Gebäude verfügt, ist ein Umbau komplizierter. Auch die Beschaffung von Parkraum wird gefordert.

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