Das neue Pastoralteam des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau: (v. l.) Gemeindereferentin Annette Wagemeier, Pfarrer Raphael Schliebs, Pfarrer Daniel Jardzejewski, Sekretärin Silvia Schmidt, Pastor Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes, Sekretärin Edeltraut Jung, Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt, Pastor Stefan Stratmann, Pastor Johannes Wiechers und Pastor Nixon Kattassery. - © Brigitta Wieskotten
Das neue Pastoralteam des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau: (v. l.) Gemeindereferentin Annette Wagemeier, Pfarrer Raphael Schliebs, Pfarrer Daniel Jardzejewski, Sekretärin Silvia Schmidt, Pastor Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes, Sekretärin Edeltraut Jung, Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt, Pastor Stefan Stratmann, Pastor Johannes Wiechers und Pastor Nixon Kattassery. | © Brigitta Wieskotten

Bad Wünnenberg/Lichtenau So zieht die Kirche in Bad Wünnenberg und Lichtenau die Massen an

Katholisch: Gläubige in Bad Wünnenberg und Lichtenau erleben von jetzt an einige Veränderungen in den Gotteshäusern. Der Pfarrer ist für 21 Orte zuständig. Der Info-Abend füllt eine Schützenhalle

Brigitta Wieskotten
12.04.2019 | Stand 12.04.2019, 12:45 Uhr

Lichtenau/Bad Wünnenberg. Das Interesse an der Erneuerung der Kirche vor Ort ist ganz offensichtlich sehr groß: Für Bad Wünnenberg und Lichtenau hatten Pastoralteam und Pastoralverbundrat zu einem Info-Abend über die Errichtung des Pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau geladen - und 600 Gläubige kamen in die Attelner Schützenhalle. Zum neuen Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau gehören die Gemeinden St. Kilian Lichtenau, St. Johannes Enthauptung Asseln, St. Achatius Atteln, St. Magdalena Husen, St. Alexander Iggenhausen, St. Johannes Baptist Herbram, St. Cyriakus Kleinenberg, St. Franziskus Xav. Holtheim, St. Antonius von Padua Wünnenberg, St. Agatha Bleiwäsche, St. Marien Fürstenberg, St. Vitus Haaren, St. Appolonia Helmern und St. Agatha Leiberg. Durch Interviews stellte Moderatorin Annegret Meyer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Holtheim und Mitarbeiterin beim Erzbischöflichen Generalvikariat, das gesamte Pastoral-Team vor. Es besteht aus Gemeindereferentin Annette Wagemeyer, Pastor Raphael Schliebs, Pfarrer Daniel Jardzejewski, Sekretärin Sylvia Schmidt, Pfarrer i.R. Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes, Sekretärin Edeltraud Jung, Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt, Pastor Stefan Stratmann, Pastor Johannes Wiechers und Pastor Nixon Kattassery. Verhindert waren Pastor Markus Wippermann und der Außendienstmitarbeiter des Gemeindeverbandes Rami Kata. Gespräche laufen seit Herbst Lichtenaus Bürgermeister Josef Hartmann erkennt in diesem Abend eine große Chance für die Kirche, aber auch für die Kommune. Ähnlich sieht es sein Bad Wünnenberger Amtskollege Christoph Rüther, der Pfarrer Jardzejewski und dem Team viel Kraft für die anstehenden Aufgaben wünscht. Zum 1. April 2019 hatte Erzbischof Hans-Josef Becker den Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau errichtet. Er entstand mit 21 Orten aus den vorigen Pastoralverbünden Wünnenberg und Lichtenau entstand per bischöflichen Dekret, Pfarrer Daniel Jardzejewski (40) wurde zum Leiter ernannt. Der neue Pfarrer betonte: „Ich weiß, dass ich nur gemeinsam mit dem Team und den vielen ehrenamtlich engagierten Laien in unseren Gemeinden diese große Aufgabe bewältigen kann. Ich freue mich aufs Kennenlernen und das Erleben der Vielfalt in unserem Pastoralen Raum". Bereits im Herbst letzten Jahres hatten erste Gespräche der Pastoralteams, der Sekretärinnen, der Pastoralverbundsräte und der Finanzausschüsse stattgefunden, um den Start zum 1. April vorbereiten zu können. Ein Ergebnis ist eine vorläufige Überarbeitung der Gottesdienstordnung, bei der auf zwei Zeitschienen am Samstag sowie am Sonntag die Messfeiern angeboten werden. Die Ordnung für die Werktage ist ebenfalls teilweise neu. Grund dafür sind die längeren Wege zwischen den Kirchen und die Vertretungsregelungen der Geistlichen. Ausgehend von den Gemeindegrößen sind die Gottesdienste verteilt worden. Der neue Pfarrer machte darauf aufmerksam, dass das Erzbistum ab 2015 nur noch zweieinhalb Priesterstellen und ebenso viele Stellen für Gemeindereferenten garantieren kann. Daher sei die neue Gottesdienstordnung unter als vorläufig anzusehen und müsse überdacht werden, wenn eine personelle Veränderungen anstehen. Pastoralteam und Pastoralverbundsräte haben sich drauf verständigt, dass bis zum 1. September die Pfarrnachrichten in gewohnter Weise erscheinen, danach soll es gemeinsame Pfarrnachrichten für den Pastoralen Raum geben. Am 1. April begann auch die sogenannte Phase des Pastoralen Prozesses, der zweieinhalb bis drei Jahre dauern werde. Dieser Prozess soll die Seelsorge und kirchliche Aufgaben im neuen Pastoralen Raum analysieren und in die Zukunft führen.

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